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Schriftsteller - Der Traum vom eigenen Buch

Jeder Schriftsteller träumt davon mal ein eigenes Buch bei einem Verlag zu veröffentlichen und es gibt verschiedene Möglichkeiten der Buchveröffentlichung.

Wer gerne Geschichten, Gedichte, Erzählungen oder Reiseberichte schreibt also Schriftsteller ist der träumt davon sein Werk mal als Buch zu veröffentlichen.In der heutigen Zeit gibt es im Vergleich zu früher verschiedene Möglichkeiten um als Schriftsteller seine Geschichte zu publizieren Als Möglichkeiten einer Buchveröffentlichung bietet sich der klassische Buchverlag, eBook-Verlag, Book on Demand und der Selbstverlag an. Sein selbstgeschriebenes Werk einfach ausgedruckt oder per Mail einfach zu einem Verlag abzuschicken ist keine gute Idee denn die Buchverlage sehen es nicht gerne wenn unaufgefordert Manuskripte zugeschickt werden. Der Verlag wird einem nach ein paar Wochen wahrscheinlich antworten dass die Geschichte zwar angekommen aber nicht veröffentlicht werden kann.

Zumindest ist dies die überwiegende Erfahrung der meisten Schriftsteller die ihr Werk mal zu einem Verlag geschickt hatten und dann nach einer Weile eine unerfreuliche Absage als Antwort bekamen. Wer Schriftsteller ist und seine Geschichte veröffentlichen möchte für den gibt es seit wenigen Jahren die Möglichkeit Book on Demand. Bei Book on Demand wird das Buch eines Schriftstellers gedruckt allerdings muss er dabei das Cover-Layout seines Buchs selbst gestalten und dafür sorgen dass das Werk was Rechtschreibung und Grammatik betrifft in Ordnung ist. Die Kosten beginnen je nach Book on Demand Verlag bei 300 Euro wobei die Anzahl der Buchseiten einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Buchkosten hat. Eine preiswertere Möglichkeit ist die Veröffentlichung der eigenen Geschichte als eBook wo das Werk dann als PDF-Dokument abgespeichert und zu einem eBook-Verlag geschickt wird. Die eBook-Kosten sind deutlich niedriger denn es wird ja kein Buch gedruckt. In Deutschland gibt es rund ein Dutzend eBook-Verlage wovon einer eine eBook-Veröffentlichung für 100 Euro pro Jahr anbietet wo dann eine ISBN-Nummer enthalten ist. Bei den meisten eBook-Verlagen kann der Schriftsteller den Verkaufspreis eines eBooks selbst festlegen und erhält 50 Prozent davon als Einnahmen. Vor rund vier Monaten im Mai 2006 hat ein amerikanischer Verlag den deutschen Buchmarkt betreten und bietet die kostenlose Veröffentlichung von Taschenbüchern, Büchern, eBooks, Hörbüchern, DVD oder CD an. Der Verlag ist seriös und bietet jeden Schriftsteller die Möglichkeit sein Werk zu veröffentlichen. Den Buchpreis kann der Schriftsteller selbst festlegen und erhält 80 Prozent des Verkaufspreises sowie einen eigenen Buchshop. Wer als Schriftsteller erfolgreich sein möchte der hat heute also zahlreiche Möglichkeiten um seine eigene Geschichte, Gedicht, Roman oder Erzählung als Buch zu veröffentlichen.

Mattias Wongertz

 
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  11.10.2007
Gestellte Fragen: 0

Fragen zum Beitrag: “Schriftsteller - Der Traum vom eigenen Buch”

 

Kommentare

Bisherige Kommentare: 5
Autor:

D. H. [Gast]

Guten Tag,

mit Interesse habe ich Ihren Artikel gelesen und im Internet nach diesem amerikanischen Verlag recherchiert, der am Ende des Artikels erwähnt wird. Ich konnte jedoch leider nicht fündig werden. Wie heißt der Verlag denn? Über eine Antwort würde ich mich freuen.

Danke

Autor:

Flip34 [Gast]

Darüber hinaus gibt es noch andere interessante Alternativen seine selbstgeschriebenen Werke zu veröffentlichen. www.bookrix.de beispielsweise bietet die Möglichkeit aus seinen eigenen Texten "Online-Bücher" zu erstellen, die man dann Freunden und Bekannten und einer kompletten Web 2.0 Community kostenlos zur Verfügung stellen kann. Alle Copyright Rechte behält dabei der Autor, also auf jeden Fall eine gute Möglichkeit, um sich erste Kritiken zu seinem Werk einzuholen.

Autor:

Bluetone [Gast]

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Hey Flip34, wenn du hier schon (wie in -zig anderen Foren auch) dein plumpes Standard-Werbetextchen für deine eigene "Literatur-Community" reinrotzen musst, hättest du es vorher vielleicht mal von den armen Nutzern, die deinem Marketinggeschwafel auf den Leim gegangen sind, gegenlesen und bewerten lassen sollen. Vielleicht wäre es dann etwas ansprechender geworden ...

Autor:

Smilie23 [Gast]

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Wie heißt denn dieser amerikanische Verlag, von dem am Ende des Artikels die Rede ist?

Autor:

whoever [Gast]

Dieser Artikel sollte aus dem Netz genommen werden, weil das Thema der Veröffentlichung nicht differenziert betrachtet wird und dadurch Interessierten ein falsches Bild vermittelt.

(Davon abgesehen wäre ein Korrektor, der die ganzen fehlenden Kommata und den einen Punkt nachreicht, sicher nicht verkehrt.)

Zitat: „Sein selbstgeschriebenes Werk einfach ausgedruckt oder per Mail einfach zu einem Verlag abzuschicken ist keine gute Idee denn die Buchverlage sehen es nicht gerne wenn unaufgefordert Manuskripte zugeschickt werden.“

Manuskripte einfach auszudrucken und einzuschicken ist deswegen nicht zu empfehlen, weil diese Manuskripte aller Wahrscheinlichkeit first drafts darstellen, denen es an kritischer Überarbeitung mangelt.

Es gibt zigtausende Menschen allein in Deutschland, die schreiben und meinen ihr Geschreibsel veröffentlichen zu müssen. Will man sich gegen diese übermäßige Konkurrenz durchsetzen, muss man aus seiner Geschichte das Beste heraus holen.

(Hat man seinen first draft der Geschichte geschrieben, ist es sinnvoll, diesen zu aller erst auf seine Logik zu überprüfen. (Sind die Handlungen der Charaktere und die Entwicklung der Geschichte überhaupt, aus Sicht des Lesers, nachvollziehbar?) Dann sollte er mit dem verglichen werden, was man mit der Geschichte bezwecken wollte. (Bsp.: will ich aktuelle Themen kritisch darstellen: Gelingt mir das? Habe ich auch alles beleuchtet?) Auch gehört es zur Überarbeitung dazu, überflüssige Textstellen, die weder die Geschichte noch die Charakterentwicklung voranbringen, herauszustreichen und den Rest auf Rechtschreibung und Grammatik zu überprüfen. Natürlich gibt es noch mehr Schritte, aber das wären die groben Schnitzer, die jedem von uns unterlaufen und die deshalb auf jeden Fall überprüft werden müssen. Andreas Eschbach gibt auf seiner Internetseite dazu einen guten Plan ab, den man als allererstes durcharbeiten kann.)

Verschickt man das Manuskript nun, sollte darauf geachtet werden, dass man es auch an die richtigen Verlage/Agenturen sendet. Viele Manuskripte gehen postwendend zurück, weil sie einfach nicht ins Programm passen.

Nun der Punkt:

Dadurch, dass täglich zig Manuskripte bei einem Großverlag eintrudeln, die, gelinde gesagt, unter aller Sau sind, macht man es sich als Verlag einfach und schreibt etwas von unverlangt eingesandten Manuskripten, um nicht in die Bedrängnis zu kommen, jedem kleinen Einsender eine ewiglange Begründung zu schicken, warum sein Manuskript nicht genommen wurde.

Ein Verlag verlegt in erster Linie Manuskripte in Form von Büchern - und sammelt sie nicht wie Briefmarken. Dennoch suchen sie auch ständig Skripte, die für sie gewinnversprechend klingen und wenig Kosten verursachen (Lektorat) - als Einsender sticht man also heraus, wenn man ein eins a Manuskript abliefert.

Wichtig als Autor ist auch, dass man nicht aufgibt. Es gibt ja nicht nur einen Verlag, sondern mehrere, die verschiedene Genres im Programm führen.

Noch wichtiger ist aber, dass man als Autor kritisch ist mit sich selbst. Habe ich mein Manuskript an so ziemlich jeden möglichen Verlag geschickt und wurde es nur abgelehnt: Dann ist mein Manuskript garantiert nicht so gut wie ich dachte und ich stecke es lieber in die Schublade als es noch weiter herum zu schicken. Lieber die nächste Geschichte schreiben und es besser machen als ewig an der einen Geschichte zu hängen.

Zitat: „Als Möglichkeiten einer Buchveröffentlichung bietet sich der klassische Buchverlag, eBook-Verlag, Book on Demand und der Selbstverlag an.“

Tatsächlich: Es gibt den regulären Weg über Publikumsverlage bzw. Agenturen neben dem Selbstverlegen (lassen): PoD (Print on Demand), DKZV (Druckkostenzuschussverlagen) und dem Gang zur örtlichen Druckerei.

Auch ist ein Selbstverlag nicht generell schlecht. Bei Lyrik, die, wie sich jeder im Buchladen seines Vertrauens selber versichern kann, geringe Marktanteile aufweist und es schwer hat sich zu verkaufen, ist so etwas durchaus in Betracht zu ziehen.

Generell gilt aber: Der Autor zahlt nicht. Er wird, ob der Leistung, die er, durch das Erstellen des Manuskriptes, erbrachte, bezahlt.

Nicht zuletzt haben DKZV- und PoD-Produktionen einen schlechten Ruf.

DKZV wird nachgesagt, dass sie alles nehmen und veröffentlichen solange der Obolus stimmt. PoD-Bücher haben ihr Fett weg, weil auch hier jeder alles verlegen kann wie er vermögend und lustig ist. Bei beiden Publikationswegen fehlt die kritische Aussortierung oder überhaupt Betrachtung der Werke hinsichtlich ihres Marktwertes.

Ebenfalls, ob dieser Rufe, ist es für den Selbstverleger schwer seine Veröffentlichungen im regulären Buchhandel zu platzieren. Geschichte schreiben, in Buchform bringen und drucken - das bringt nicht automatisch den Geldregen. (Zumal auch erflogreiche Autoren nicht zu Multi-Millionären avancieren. Die meisten verdienen sich gerade mal ein paar Drinks mehr für den Urlaub.)

Selber zu verlegen heißt auch immer selber zu vermarkten - und das können die wenigsten. Vermarktung muss aber geschehen, um überhaupt von potentiellen Käufern wahrgenommen zu werden und die Vermarktung muss gut sein, damit aus den potentiellen Käufern tatsächliche Käufer werden.

Selbstverlag und DKZV sind also nur etwas für Leute, die womöglich gerne alles selber machen, in erster Linie aber Geld und Zeit haben.

Jeder andere sollte den regulären Weg gehen und Zeit & Geld lieber darauf verwenden neue, noch bessere Manuskripte zu schreiben. ;)

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