Mit Tricks lässt beim Hausbau Steuer sparen.
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Nachtspeicherheizungen können nachträglich eingebaut werden, ohne dass große Installationen notwendig sind, nur der Stromanschluss muss vorhanden sein. Nachtspeicherheizungen bezeichnen einen elektrisch betriebenen Zimmerofen, dessen Kern aus Schamotte in den Schwachlastzellen der Stromversorder aufgeheizt wird.
Nachtspeicheröfen werden so genannt, weil sie über Nacht, außerhalb der Stromverbrauchsspitzen und damit teueren Verbrauchzeiten, Strom speichert, der im Laufe des Tages in Heizungswärme umgesetzt wird. Um Abzuschätzen, wie hoch die am nächsten der voraussichtliche Tagesverbrauch an Wärme sein wird, misst ein Außentemperaturfühler die Außentemperatur und errechnet aus diesen Daten die vermutete erforderliche Wärmemenge für den nächsten Tag. Anhand eines Steuergerätes wird die Außentemperatur in elektrische Messgrößen umgewandelt und dann weitergeführt zu den betreffenden Speicherheizgeräten, an denen sich die Aufladeregler befinden. Der Aufladeregler schaltet die Aufladung dann ab, wenn die erforderliche Wärmeleistung für den nächsten Tag gespeichert ist. An ihm lässt sich auch einstellen, ob nur zu einem Teil aufgeladen werden soll, also weniger Wärme gespeichert werden soll. Dem subjektiven Nutzerverhalten wird so Rechnung getragen.

Aus energetischer Sicht ist die vorgenannte Laderegelung unzureichend, da die Ladung aufgrund einer Außentemperatur erfolgt, die grundsätzlich nicht der Außentemperatur entspricht, die am nächsten Tag vorhanden sein wird. Nachtspeicheröfen nutzen keine Primärenergie, sondern Strom aus der Steckdose. Der mit hohen Transportverlusten und Umweltemissionen verbunden ist. In den siebziger Jahren wurde stark für Nachtspeicheröfen geworben., heute heizen cirka 8 Prozent in den alten Bundesländern und 3 Prozent in den neuen Bundesländern mit dieser Heizung, auch wenn es Sondertarife für Nachtstrom nach der Bundestarifordnung Elektrizität und Gas (BTO) gibt, Strom ist vergleichsweise teuer, daher stagniert der Absatz von Nachtspeicheröfen. Ältere Modelle haben teilweise noch Asbest und sollten nur vom Fachmann ausgebaut werden. Dennoch haben auch Nachtspeicherheizungen ihre Berechtigung, gerade wenn es darum geht, ältere Häuser oder Altbauwohnungen nachzurüsten, damit es auch dort warm sein kann. Auch sprechen hier Platzgründe für die Nachtspeicherheizung. Es wird kein Raum für die Zentralheizung und für die Energiebevorratung notwendig und die Kaminkehrer-Gebühren spart man auch. Mit Verschleiß ist bei Nachtspeicherheizungen eh nicht zu rechnen.
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Kommentare
Pedder [Gast]
Schau mal auf http://nachtspeicherheizung.info/
Olof [Gast]
Nicht den Strom wird gespeichert, sondern die Wärmeenergie aus dem Strom.
Wenn mann Strom so einfach speichern kann ......