Schmerzen am Steißbein: Entstehung und Behandlung

Steißbeinschmerzen können das Leben unter Umständen zur Qual werden lassen. Vor allem dann, wenn jegliches Sitzen oder das Aufrichten schmerzhaft ist. Oftmals denken Betroffene, dass das Steißbein gebrochen sei.

Allerdings kommt der Steißbeinbruch nur in wenigen Fällen vor. Zu bedenken ist, dass nicht jeder Schmerz in dieser Gegend auch ein Steißbeinschmerz ist. Oftmals zeigen Betroffene auf das Kreuzbein und nicht tatsächlich auf das Steißbein. Hier ist zu beachten, dass das Steißbein ein kleines Stück weiter oben liegt. In der Regel sind diese Schmerzen auf lang zurückliegende Stürze zurückzuführen. So sind die Folgen eines Sturzes nicht ganz verheilt und die Muskeln sowie das Bindegewebe haben so genannte Triggerpunkte oder auch Myogelosen gebildet. Diese bilden dann die oft sehr empfindlichen und schmerzhaften Stellen am Steißbein. In der Medizin werden diese Steißbeinschmerzen auch als Cocyxdysfunktion oder als Coccygodynie bezeichnet.

Bei der Behandlung werden die empfindlichen und schmerzenden Stellen zunächst untersucht und geprüft, wie weit sich das druckempfindliche und schmerzhafte Gewebe erstreckt. Oftmals wird festgestellt, dass der gesamte Beckenboden betroffen ist und der Schmerz vom Gesäß bis in den unteren Rücken verläuft. So werden bei der Behandlung nicht nur die betroffenen Stellen, sondern auch die gesamte Körperstatik mitbehandelt.

In der Regel erfolgt die Behandlung ohne einen operativen Eingriff. Bei leichten Schmerzen können klassische Schmerzmittel bereits hilfreich sein. Zudem hat sich die therapeutische Lokalanästhesie als effektive Methode erwiesen. Oft wird diese Therapie mit Kortison kombiniert.

schmerzen am steißbein - © djma - Fotolia.com

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