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Der anspruchsvolle Beruf des Betriebswirts ist im Vergleich zum Diplom-Betriebswirt durch das Gesetz in Deutschland nicht geschützt und es wird dabei zwischen einer akademischen und nichtakademischen Ausbildung unterschieden. Die akademische Ausbildung des Betriebswirts erfolgt sowohl in Universitäten als auch Fachhochschulen. Wer sich nichtakademisch ausbilden läßt der macht diese Ausbildung in einer Fernschule, Berufsakademien oder einer Handelskammer.
Nach der Ausbildung die einige Jahre dauern kann ist der Betriebswirt für die Bereiche Finanzierung, Rechnungswesen, Marketing, Personalwesen, Produktion, Organisation und Recht in einem Unternehmen verantwortlich. Seine Ausbildung schließt der angehende Betriebswirt mit einer schriftlichen Abschlussprüfung bei einer IHK oder Handelskammer ab. Der Betriebswirt übernimmt je nach Unternehmen entweder alle genannten Tätigkeitsbereiche oder nur bestimmte Aufgaben.
Bei der Finanzierung trägt der Betriebswirt die Verantwortung dafür dass eine ausreichende Liquidität vorhanden ist und darf unter Rücksprache mit der Geschäftsführung auch Firmenkredite aufnehmen. Sollte er im Bereich Rechnungswesen tätig sein so ist er dort unter anderem für die Lohn-, und Finanzbuchhaltung zuständig und beim Marketing führt der Betriebswirt sowohl Marktforschungen als auch Marketingaktivitäten durch.
In der Abteilung Personalwesen ist der Betriebswirt dort für die Personalführung, Lohnbuchhaltung, Einsatzplanung, Neueinstellungen und Optimierungen zuständig damit die Mitarbeiter effektiv arbeiten und die Personalkosten so niedrig wie möglich gehalten werden. Im Bereich Recht achtet der Betriebswirt darauf dass die rechtlichen Bestimmungen eingehalten werden und kann Geschäftsbedingungen für das Unternehmen verfassen. Eine nichtakademische Ausbildung eines Betriebswirts an einer Berufsakademie, Fachschule oder IHK-Kammer dauert durchschnittlich etwa zwei bis vier Jahre. Wer den Beruf des Fachwirts erlernen möchte der kann zwischen zahlreichen unterschiedlichen Branchen wählen.
Er kann den Beruf des Bankfachwirts, Hotelfachwirts, Medienfachwirts oder Handelsfachwirts erlernen und kann je nach Unternehmen und Branche jährlich zwischen 40.000 Euro und 100.000 Euro verdienen. Sollte der Betriebswirt als Manager in einem großen internationalen Unternehmen arbeiten kann das Jahreseinkommen durch Bonuszahlungen oder Aktienbeteiligungen deutlich höher sein.
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Kommentare
Schreiber [Gast]
Hi, mit dem Gehalt von 40.000-100.000euro pro Jahr ist sehr optimist. gesehn, finde ich. In der heutigen Zeit werden Betriebstwirte oftmals schon mit normalen Arbeitergehältern gleichgestellt.
Gast [Gast]
Ich halte das angegebene Gehalt durchaus für realistisch, wobei die Spanne schon sehr weit gefasst ist.
Ich selbst liege als geprüfter Bilanzbuchhalter bei ca. 80 TEU/Jahr und sehe durchaus noch Möglichkeiten für eine Steigerung, zumal ich noch relativ jung bin.
Entscheidend ist aber nicht nur der Titel oder die Ausbildung, die man mitbringt. Vielmehr ist es das Engagement, das Wissen und auch welche Ambitionen man hat. Wer sich nicht engagiert, nicht bereit ist, mehr als die 40 Stunden zu arbeiten, der wird diese Gehaltsstufen nicht erreichen.