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Traumberuf Tierarzthelferin: Ausbildung und Infos

Die tägliche Arbeit mit Tieren begeistert viele Schulabgängerinnen, die sich für eine Tierarzthelferin Ausbildung entscheiden. Das Aufgabenfeld der Tierarzthelferin und Wissenswertes zur Berufsausbildung.

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© Tyler Olson - Fotolia.com
Die Veterinärmedizin hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht und hilft erkrankten Tieren mit modernen Behandlungsmethoden wie Ultraschall oder dermatologischen Therapien. Der Tierarzt wird bei seiner täglichen Arbeit in der Praxis, in der Tierklinik oder bei Hausbesuchen von Tierarzthelfern unterstützt, die ihm bei Behandlungen und Untersuchungen zur Hand gehen.

Die Tierarzthelferin übernimmt so Operationsvorbereitungen, wie Rasieren und Desinfizieren, Nachbereitungen, wie die Reinigung und Sterilisation, sowie Assistenztätigkeiten bei operativen Eingriffen. In größeren Praxen oder Tierkliniken zeigt sich die Tierarzthelferin zudem für Untersuchungen im Labor verantwortlich und übernimmt bei entsprechender Qualifikation auch die Röntgenaufnahmen der tierischen Patienten. Während einer Behandlung oder Untersuchung lässt sich der Veterinär von der Tierarzthelferin unterstützen, die ihm assistiert, die nervösen Patienten beruhigt und auch das Gespräch mit dem Halter des Tieres führt.

Besonders Schulabgängerinnen, die sich Tieren privat sehr verbunden fühlen, interessieren sich für eine Tierarzthelferin Ausbildung , die über eine duale dreijährige Berufslehre über die zuständige Landestierärztekammer organisiert wird. Um einen Ausbildungsplatz bewirbt sich die angehende Tierarzthelferin direkt bei einem oder mehreren Veterinären, die sich in ihren Praxisräumen für die praktische Ausbildung verantwortlich zeigen. In der Berufsschule werden theoretische Kenntnisse in der Anatomie, Diagnostik und Physiologie vermittelt, die die Helferin bestmöglich auf das tägliche Aufgabenfeld vorbereiten.

Der Beruf der Tierarzthelferin wird heute unter der Bezeichnung Tiermedizinische Fachangestellte geführt und gilt auch als Voraussetzung für die Weiterbildung zur Technikerin für Biotechnik. Neben Tierarztpraxen und Tierkliniken ergeben sich zudem in Zoos, Laboratorien, Tierheimen, in der Forschung und bei Organisationen weitere Tätigkeitsfelder für die Tierarzthelferin. Ausbildung und Berufsalltag umfassen neben Assistenzaufgaben in Tierarztpraxen auch die Sprechstundenhilfe, Medikamentenverwaltung sowie die Säuberung der Räumlichkeiten. Nach erfolgreicher Berufsausbildung kann eine Tierarzthelferin mit einem Bruttogehalt von ca. 1.300 Euro rechnen, wobei in kleinen Praxen auch häufig weniger gezahlt wird.

von Helena Lange
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Gast - geschrieben am 30.01.2011 um 18:13

Wo wird in Deutschland ausgebildet ?

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