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Woher bekommt man polnische Pflegekräfte?

Um polnische Pflegekräfte zu beschäftigen, kann man sich an verschiedene Agenturen wenden, die ihre Dienste neuerdings auch über das Internet anbieten.

polnische pflegekräfte
© gilles lougassi - Fotolia.com
Wenn man polnische Pflegekräfte beschäftigen möchte, dann entsteht meistens auch die Frage nach den dazugehörigen Rechtsgrundlagen. Nach Paragraph 21 der Beschäftigungsordnung für ausländische Arbeitnehmer gelten für Haushaltshilfen und Pflegekräfte aus Polen oder Pflegepersonal aus anderen Ländern ganz besondere Richtlinien. Sie dürfen mit maximal drei Jahren deutlich länger als in anderen Branchen beschäftigt werden.

Danach ist eine Rückkehr ins Heimatland für den gleichen Zeitraum nötig. Deshalb haben die Agenturen, die Pflegekräfte aus Polen vermitteln, auch einen großen Bestand an Fachpersonal, auf das sie zurückgreifen können. Für die Vermittlung wird in der Regel eine pauschale Gebühr erhoben, die pro Kalenderjahr gezahlt werden muss, in dem man polnische Pflegekräfte beschäftigt.

Doch worauf sollte man achten, wenn man Pflegekräfte aus Polen zur Unterstützung holt? Grundsätzlich sollte man auf einer geeigneten Ausbildung bestehen. Das kann vom Altenpfleger bis zur Krankenschwester alles sein. Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Sprachkenntnisse. Davon sollte man sich im Zweifelsfalle selbst in einem längeren Telefonat überzeugen, ehe man eine polnische Pflegekraft ins Land holt.

Auch vor dem Angeben dieser Aufwendungen in der Steuererklärung sollte man sich vergewissern, dass die Pflegekräfte aus Polen im eigenen Land auch wirklich legal arbeiten. Wer das genauer wissen will, sollte sich über die Erlaubnis E 101 informieren. Wie man Pflegepersonal mit dieser Erlaubnis absetzen kann, ist in den Paragraphen 33 bis 35 des deutschen Steuergesetzes geregelt.

Viele polnische Pflegekräfte kommen auf der Grundlage des Entsendungsgesetzes nach Deutschland. Das bedeutet im Klartext, dass sie bei einem polnischen Unternehmen angestellt sind, das dem Kunden die Pflegeleistungen dann in Rechnung stellt. So braucht man sich als Pflegebedürftiger auch keine Gedanken um Lohnabrechnung oder Abführung von Steuern und Sozialabgaben zu machen. Die ehemals durch deutsche Behörden geforderte Voranstellungszeit in dem Unternehmen vor der Entsendung wurde durch den Europäischen Gerichtshof aufgehoben, sodass jetzt auch neu angestellte Pflegekräfte die Chance haben, in Deutschland arbeiten zu können.

von Erik Jäger
Frage 1
 
Gast - geschrieben am 19.05.2011 um 18:26

Entsendegesetz

Wie verhält es sich mit dem Entsendegesetz seit dem 1. Mai, seit sich alle Menschen in Europa den Arbeitsplatz selber suchen dürfen und unbeschränkt bleiben dürfen?

Antworten 11
 
Gast - geschrieben am 17.02.2012 um 14:02

Es ist in der Tat so, dass seit dem Auslaufen der EU-Übergangsregelungen zum Beispiel polnische Arbeitnehmer frei auf dem deutschen Arbeitsmarkt bewerben können und hier arbeiten dürfen. Ob es allerdings sinnvoll wäre, als deutsche Familie eine polnische Pflegekraft selbst einzustellen, also Arbeitgeber zu werden, das ist zu bezweifeln.

Man denke nur an die vielen rechtlichen Fallstricke einer Vertragsgestaltung, an Meldepflichten, die Berufsgenossenschaft und die Sozialversicherung - man da etwas versäumt oder nicht richtig macht, kommt man schnell in Teufels Küche.

Insofern sind Dienstleistungsverträge polnischen Unternehmen, wie sie die in den Kommentaren erwähnte Pflegeagentur24 ( http://www.pflegeagentur24.de )vermittelt, natürlich viel besser. Man beauftragt eine Dienstleistung, und ein entsendeter Mitarbeiter erbringt diese dann vor Ort. Rechtlich ist man dann auf jeden Fall auf der sicheren Seite, und günstiger ist es auch.

 
Gast - geschrieben am 22.02.2012 um 16:20

Ich kann die Bedenken nicht teilen. Betreuung in Pflegeheimen ist oft mit sehr hohen Kosten verbunden und mit 24-Stunden-Betreuung in eigenen vier Wänden nicht vergleichbar. Natürlich werden die Senioren in Pflegeheimen auch professionell betreut, allerdings bleiben persönliche Nähe und die notwendige Zuwendung aufgrund vieler Sparmaßnahmen in den Pflegebereichen oft auf der Strecke. eine bezahlbare und professionelle Alternative ermöglicht eine deutsche Betreuungsagentur auf der Internetseite www.24bak.de

 
Gast - geschrieben am 17.04.2012 um 17:52

Die rechtliche Gleichstellung der Arbeitnehmer in der EU ist bereits zum 1. Mai letzten Jahres in Kraft getreten. Familien dürfen europäische Haushaltshilfen einstellen. Diese müssen sozialversicherungspflichtig beschäftigt werden. Die Familie muss sich eine Betriebsnummer bei der Bundesagentur für Arbeit besorgen. Wird diesen Pflichten verletzt, handelt es sich um Schwarzarbeit, bei der empfindliche Strafen bei Entdeckung drohen. Weitere Auflagen sind die Zahlung des im Pflegebereich geltenden gesetzl. Mindestlohns, der zurzeit bei 8,50€ in Westdeutschland und 7,50€ in Ostdeutschland liegt.

Doch geht es auch anders. Es ist möglich, einen Dienstleistungsvertrag mit einem europäischen Pflegedienst zu schließen dieser entsendet einen Mitarbeiter nach Deutschland. Der Vorteil ist, dass all das bürokratische Procedere u. die rechtlichen Haftungsrisiken entfallen, die ein Arbeitsvertrag mit sich bringen würde.

Infos hierzu finden Sie auf http://www.euro-care.info

 
Gast - geschrieben am 31.05.2012 um 15:32

1. Direkte Anstellung der Kraft

Arbeitsvertrag wird mit dem Haushalt abgeschlossen, das heißt für den Haushalt, dass dieser viele Rechte und Pflichten (steuer- und sozialversicherungsrechtliche Anmeldung, Abführung der Lohnsteuer und der Beiträge, …) übernehmen muss. Neben dem der Kraft zu zahlenden Bruttolohn sind hinsichtlich der Gesamtkosten natürlich auch die Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung und die sonstigen sozialen Arbeitgeberleistungen hinzu.

2. Anstellung bei einer deutschen Personalagentur

Deutsche Betreuungs-Agenturen oder Pflegedienste können seit dem 01.05.2011 legal osteuropäische EU-Kräfte ohne besondere Genehmigungen in Deutschland beschäftigen.

3. Entsendung durch ein EU-Unternehmen

Detailiertere Informationen unter: http://www.senioport.com/de/suche/wissenwertes

 
Gast - geschrieben am 21.10.2012 um 14:42

Es ist nicht ganz richtig, dass ein entsendeter Mitarbeiter unbeschränkt in dem Land bleiben darf, in das er entsendet wird.

Die Entsendebescheinigung E101(A1) bescheinigt, dass ein Mitarbeiter einer Firma zeitweise in ein anderes Land entsendet wird. Hierbei ist zu beachten, dass die Tätigkeit für die er entsendet wurde, die Zeitspanne von 12 Monaten nicht überschreiten darf.

Er darf auch nicht die Stelle eines Arbeitnehmers/Arbeitnehmerin übernehmen dessen 12 monatige Entsendung gerade endet. Gerade in dem Bereich der Seniorenbetreuung sollten man sich in solchen Angelegenheiten lieber an eine seriöse Agentur wenden. es gibt z.B. Vermittlungsagenturen für polnische Pflegekräfte, die Ihre Kräfte mittels einer Entsendebescheinigung nach Deutschland vermitteln. Ich denke so etwas sollte man nicht selber in die Hand nehmen. Aber das haben ja einige Vorredner schon erwähnt.

 
Gast - geschrieben am 03.11.2012 um 17:36

Ganz neu ist die Vermittlung von spanischen Pflegekräften. Pflegepersonal top ausgebildet und sehr motiviert. Aufgrund der andauernden Finanz- und Bankenkrise in Spanien und der damit einhergehenden Arbeitslosigkeit im Gesundheits- und Pflegebereich von nahezu 50% lässt sich eine starke Bereitschaft spanischer Krankenschwestern und Krankenpfleger beobachten, nach Deutschland auszuwandern. TTA hat sich auf die Akquise von spanischen Pflegefachkräften spezialisiert für den stationären, teilsstationären und den Bereich der häuslichen Pflege spezialialisiert. Durch Abgleich Ihres Besetzungsbildes entwickeln wir Lösungen und Personalkonzepte hinsichtlich der Anforderungen an Sprache, Arbeitsort und –dauer.

Professionelle Vermittlung http://www.tta-enfermerasalemania.com

 
Gast - geschrieben am 19.11.2012 um 14:36

Ich kann nur den Weg über einen Dienstleistungsvertrag empfehlen. Als Kunde ist man damit komplett auf der sicheren Seite.

Nach entsendegestzt kann man die Kraft nur selbst einstellen...glaube ich. Was ist wenn diese krank wird? Was ist wenn sie nicht gut arbeitet? Dann muss ich da tagelang hinterherlaufen und einen Ersatz organisieren....nein danke!

Wir sind Kunde dieser Agentur (bisher recht zufrieden):

Auszug aus deren Seite:

Die Diadema Pflege hat sich auf die Vermittlung von Pflege- und Betreuungskräften für die 24 Stunden Pflege und Betreuung im „Eigenen Zuhause“ spezialisiert. Als Alternative zum Alten- oder Pflegeheim bieten wir moderne Altenpflege mit einer Rund-um-die-Uhr-Betreuung in den eigenen und liebgewonnenen vier Wänden.

- Bereits ab 1.490,- € pro Monat

- Keine Vermittlungsgebühren

- Keine Provisionen

- 14-Tägige Kündigungsfrist

 
Gast - geschrieben am 25.02.2013 um 00:04

Das Entsendegesetz wurde aus wirtschaftlichen Gründen eingeführt. Einerseits sollte es das Interesse der deutschen Firmen und einheimischer Arbeitslosen schützen. Andererseits war es das Ziel, angemessene Mindestarbeitsbedingungen für ausländisches Personal zu schaffen. Osteuropäische Bau-Unternehmen haben noch vor ein paar Jahren viele Mitarbeiter zu Dumpinglöhnen entsandt. Offizielle Mindeststandards im Bereich der Löhne gelten seit 2009 sowohl in der Bau- als auch in der Pflegebranche. Ab 01.07.2013 steigen die Beträge in der Pflege um die weiteren 25 Cent. Erbringen Mitarbeiter, darunter auch polnische Pflegekräfte, keine grundpflegerischen Leistungen in überwiegendem Ausmaß, dann gilt der Tarif als nicht anwendbar (Regelungen nach §§ 10 ff AEntG). Durch das Gesetz vom 01.05.2011 hat sich für die Tatsache der Scheinselbständigkeit absolut nichts geändert. Freiberufler laufen wie zuvor Gefahr als scheinselbständig eingestuft zu werden

 
Gast - geschrieben am 06.08.2013 um 11:55

Die Vermittlung einer polnischen Pflegerin verlief bei uns absolut problemlos. Man schließt einen Vertrag direkt mit einem polnischen Anbieter und wird von der deutschen Vermittlungsagentur betreut, die sich um das ganze "drumherum" kümmert.

Uns war das Risiko zu groß eine Pflegekraft "schwarz" zu beschäftigen, wer weiß ob einem ein Nachbar was böses möchte oder was passiert wenn die Pflegerin warum auch immer dringend einen Arzt braucht.

Haben uns für eine der etwas günstigeren Agenturen entschieden die, was uns Wichtig war, keine Vermittlungs- und/oder Abschlußprovision verlangt und trotzdem seriös auftritt.

Gruß aus dem Südwesten!

 
Gast - geschrieben am 23.10.2013 um 08:51

Alternativ dazu gibt es inzwischen auch die Möglichkeit, deutsche Pflegedienste für die 24 Stunden Betreuung einzusetzen. Diese arbeiten für die häuslichen Betreuungen mit polnischem Betreuungspersonal, das dann auch im Haushalt des Seniors wohnt, ihn betreut und sich um den Haushalt kümmert.

Diese Haushalts/ Betreuungsleistungen können dann, da ganz normaler Pflegedienst mit Kassenzulassung, mit der Pflegekasse abgerechnet werden. Es verbleibt dann noch ein Eigenanteil, deren Höhe sich nach dem Vorliegen der Pflegestufe richtet.

Der Eigenanteil für eine 24h-Betreuung einer Person in Pflegestufe III liegt bei 1.300 EUR pro Monat. Durchaus eine sehr interessante Alternative.

Eine Pflegevermittlung, die solche deutsch-polnischen Kombinationen anbietet, ist zum Beispiel die Curenda Pflegevermittung: http://www.curenda.de

 
Gast - geschrieben am 14.11.2013 um 13:16

Hallo, ich schreibe euch jetzt mal meine eigenen Erfahrungen zum Thema:

Passt bei den Verträgen auf: Normalerweise kosten die EINMALIG zwischen 700-1000 Euro , in manchen (Abzocke) Verträgen steht aber im Kleingedruckten, dass Ihr bei JEDER NEUEN VERMITTLUNG EINER PFLEGEAGENTUR wieder die volle Summe bezahlen müsst.

Mein Tipp: SPART EUCH GENERELL DIE KNAPPEN 1000 €. Wozu braucht man die Vermittlungsagenturen? Die organisieren lediglich den Kontakt zwischen euch und der eigentlichen Pflegeagentur in Polen, die dann die Pflegekräfte entsendet:

Macht einfach direkt nur einen Vertrag mit der eigentlichen Pflegeagentur in Polen und spart euch das Geld. Hier findet ihr eine Liste mit poln. Pflegeagenturen die direkt Pfleger nach Deutschland vermitteln:

http://xn--polnische-pflegekrfte-n2b.info/vermittlungsgebueren-sparen-liste-mit-polnischen-pflegeagenturen/

Frage 2
 
Gast - geschrieben am 21.07.2012 um 14:04

Wo liegt die Verdienstspane bei Pflegekräfte vermittlung an Einem Unternehmer.

Ich möchte Altenpfläger-innen aus Polen kommen lassen.Wo würde mein Verdienst liegen wenn ich die Menschen weiter an Altesheime oder Krankenhäuse vermittlere.BZW Arbeit ganz Legal in Deutschland für die Besorge?

Antworten 0 Es gibt noch keine Antworten auf diese Frage..
Frage 3
 
Gast - geschrieben am 03.11.2012 um 17:46

warum nicht spanische Pflegekräfte?

Krankenschwestern mit 4 Jahre Universität, hohe Arbeitslosigkeit in Spanien, Leute sehr motiviert...

Antworten 0 Es gibt noch keine Antworten auf diese Frage..

Kommentare

Bisherige Kommentare: 19
Autor:

Peter Montag [Gast]

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Zunächst herzlichen Dank an Eric Jäger für seinen gelungenen Beitrag. In der Tat ist die Beschaffung einer polnischen Pflegekraft eine Angelegenheit, die durchaus mit Fallstricken versehen sein kann – wenn man sich über die Rechtsgrundlagen nicht im klaren ist.

Als wir selbst eine polnische Pflegekraft für einen Angehörigen brauchten, haben wir uns zunächst gründlich informiert und sind auf unterschiedliche Vermittlungsmodelle gestoßen. So ist es bei einigen Agenturen sogar Praxis, selbständige Pflegekräfte zu vermitteln – was uns wegen der Gefahr der Scheinselbständigkeit von vornerein problematisch vorkam.

Unseren Anbieter haben wir schließlich in der Pflegeagentur24 gefunden. Was uns hier gefiel, war die profesionelle Betreuung durch ein nettes, engagiertes Team. Als erstes haben wir einen Ratgeber an die Hand bekommen, worin alles worauf zu achten ist (Verträge, Papiere etc.), im Detail erörtert wurde. Das war uns schon eine große Hilfe und hat uns ein sicheres Gefühl gegeben, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Leider ist dieser Ratgeber online unter www.pflegeagentur24.de bisher nicht zu finden. Doch hoffen wir sehr, dass er dort eines Tages allen interessierten zur Verfügung steht.

Autor:

Kalle [Gast]

Nur eins wurde vergessen.Die Pflegekräfte aus Polen dürfen garnicht Pflegen.Sie dürfen nur Haushaltsnahe und ab diesem Jahr auch leichte Pflegerische tätigkeiten übernehmen.Außerdem sollte man dringend an die Weisungsbefugniss denken.

Ein Deutscher Pflegedienst ist weiterhin zu empfehlen.

Wir sind bei www.humans24.de

Autor:

Peter Montag [Gast]

Dass polnische Pflegekräfte nicht pflegen dürfen, stimmt so natürlich nicht. Man denke nur etwa an die umfangreichen Bereiche „Grundpflege“ (beispielsweise Hilfe bei der Körperhygiene, beim An- und Auskleiden oder bei der Essensaufnahme) und „aktivierende Pflege“ (Mobilisierung). Richtig ist indes die Feststellung, dass die Tätigkeit einer polnischen Pflegekraft viel mehr umfasst als bloß Pflege im engeren Sinne, nämlich auch die hauswirtschaftliche Versorgung (Einkaufen, Essen kochen, Wäsche waschen) und persönliche Zuwendung (Spaziergänge, Gespräche, gemeinsame Aktivitäten). Wer ein „Komplettpaket“ braucht, nämlich Pflege, hauswirtschaftliche Versorgung, persönliche Zuwendung und menschliche Nähe, der ist mit einer polnischen Pflegekraft, wie sie von der Pflegeagentur 24 vermittelt werden, bestens bedient.

Autor:

Lina [Gast]

Ich finde Pflege ist ein sehr weitläufiger Begriff. Das die Damen keine medizinische Pflege machen dürfen ist glaub ich klar. Aber zur Pflege gehört natürlich auch die tägliche Grundversorgung und das Miteinander im Alltag. Meine persönliche Erfahrung ist, dass man das was die Damen leisten nicht in Definitionen einordnen kann. Besonders die "Pflege" des sozialen Umfeldes und das persönliche Verhältnis ist eine große Leistung. Ich habe Kontakt zur Firma Ölscher (www.oelsher.info), die das vollkommen legal macht und wo ich sehr gute Erfahrungen gemacht habe.

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Sebastian Krämer [Gast]

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Dieser Artikel ist gut geschrieben - aber nicht mehr ganz aktuell. Denn ab Mai 2011 können Deutsche polnische Betreuungskräfte ganz legal einstellen und damit Arbeitgeber werden. Viele Gründe sprechen allerdings dagegen, dies tatsächlich zu tun: Man denke etwa an die rechtssichere Vertragsgestaltung (hieran allein würde schon fast jeder Laie scheitern oder sich in irgendwelche Fallstricke begeben), die Sozialversicherung, die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Da ist ein Dienstleistungsvertrag, der über eine Agentur wie die Pflegeagentur24 zustande kommt, auf jeden Fall vorzuziehen.

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Tina [Gast]

Hallo,

wir haben uns für die freie Suche ohne Agentur auf http://www.senioport.de entschieden. Zu den Themen, die mein Vorredner anspricht kann ich bisher noch nicht viel sagen, denn die Dame ist erst seit einer Woche bei uns. Was ich aber sagen kann: Die Suche hat sich wesentlich einfacher gestaltet als die vorherige Suche mit Agentur, denn hier konnte ich selbst schreiben, worauf ich besonderen Wert lege und eine Dame aussuchen, die sich besonders intensiv mit meinem Vater beschäftigt. Sie geht z.B, täglich ca. 2 Stunden mit ihm spazieren und spielt (bisher) jeden Abend Schach mit ihm. Die Agenturen, die uns vorher Vorschläge unterbreitet haben hatten sich nie für seine Hobbys interessiert. Ebensowenig dafür, dass er früher einmal Pflanzen gezüchetet hat und die Natur über alles liebt...

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Alexander Wirner [Gast]

Ein Dienstleistungsvertrag mit einem "entsendenden" polnischen Unternehmen dürfte auch heute noch, nach etwas geänderter Rechtslage, die beste, günstigste und rechtlich unbedenklichste Lösung sein, wenn man sich privat Hilfe organisieren möchte.

Was die Vermittlungsagentur selber betrifft, haben wir es so gehalten, dass wir uns zunächst an Bewertungen und Meinungsbildern im Internet orientiert haben. Dabei sind wir schließlich auf die Pflegeagentur 24 aufmerksam geworden, und da war gleich der erste Eindruck überzeugend: schöne, übersichtliche Website und wertvolle Extratipps in Blogbeiträgen (findet man unter: http://www.pflegeagentur24.de/blog/ ).

Die Beratung bei der Pflegeagentur 24 war hervorragend – all unsere Wünsche und Vorstellungen wurden genauestens erfragt und gingen in der Auswahl der polnischen Pflegekraft ein. Wir sind seit acht Monaten Kunde bis heute überaus zufrieden, insbesondere auch mit dem Preis.

Autor:

Polnische Pflege [Gast]

Polnische Pflege bekommt man über seriöse Vermittlungsagenturen. Eine empfehlenswerte Vermittlungsagentur ist die Diadema Pflege. Die Diadema Pflege bietet bezahlbare 24 Stunden Pflege im eigenen Zuhause. Lassen Sie sich kostenlos und unverbindlich beraten und schauen Sie sich die Vorschläge von Pflegekräften aus Polen an. http://www.diadema-pflege.de

Autor:

24-Stunden-Betreuung [Gast]

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Ich kann die Bedenken nicht teilen. Betreuung in Pflegeheimen ist oft mit sehr hohen Kosten verbunden und mit 24-Stunden-Betreuung in eigenen vier Wänden nicht vergleichbar. Natürlich werden die Senioren in Pflegeheimen auch professionell betreut, allerdings bleiben persönliche Nähe und die notwendige Zuwendung aufgrund vieler Sparmaßnahmen in den Pflegebereichen oft auf der Strecke. eine bezahlbare und professionelle Alternative ermöglicht eine deutsche Betreuungsagentur auf der Internetseite www.24bak.de

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gute Betreuung [Gast]

Ich kann die Bedenken nicht teilen. Betreuung in Pflegeheimen ist oft mit sehr hohen Kosten verbunden und mit 24-Stunden-Betreuung in eigenen vier Wänden nicht vergleichbar. Natürlich werden die Senioren in Pflegeheimen auch professionell betreut, allerdings bleiben persönliche Nähe und die notwendige Zuwendung aufgrund vieler Sparmaßnahmen in den Pflegebereichen oft auf der Strecke. eine bezahlbare und professionelle Alternative ermöglicht eine deutsche Betreuungsagentur auf der Internetseite www.24bak.de

Autor:

Gast [Gast]

Die rechtliche Gleichstellung der Arbeitnehmer in der EU ist bereits zum 1. Mai letzten Jahres in Kraft getreten. Familien dürfen daher europäische Haushaltshilfen als Arbeitnehmer einstellen, mit allen Rechten und Pflichten, die sich aus solch einem Vertragsverhältnis ergeben. So muss die Arbeitskraft etwa über die Sozialversicherung und die gesetzliche Unfallversicherung versichert werden und die deutsche Familie selbst muss sich eine Betriebsnummer bei der Bundesagentur für Arbeit besorgen.

Wird diesen Pflichten nicht nachgekommen, handelt es sich weiterhin um Schwarzarbeit, bei der empfindliche Strafen bei Entdeckung drohen. Darüber hinaus sind weitere Auflagen zu beachten wie etwa die Zahlung des im Pflegebereich geltenden gesetzlichen Mindestlohns, der zurzeit bei 8,50 Euro in Westdeutschland und 7,50 Euro in Ostdeutschland liegt. Bei der Ausgestaltung des Arbeitsvertrages sollten sich die künftigen Arbeitgeber rechtlich beraten lassen.

Doch geht es auch anders. Es ist nämlich möglich, einen Dienstleistungsvertrag mit einem osteuropäischen Pflegedienst zu schließen, das einen bei sich beschäftigten Mitarbeiter zur Dienstleistungserbringung nach Deutschland entsendet. Der Vorteil ist, dass all das bürokratische Procedere und die rechtlichen Haftungsrisiken entfallen, die ein Arbeitsvertrag mit sich bringen würde.

Auf diese Art der 24 Stunden Pflege oder Betreuung hat sich die EURO-CARE spezialisiert und ermöglich so vielen älteren und hilfsbedürftigen Menschen ein würdevolles Leben im eigenen Zuhause.

Infos hierzu finden Sie auf www.euro-care.info

Autor:

Irena [Gast]

Vielen Dank für den Beitrag. Ich habe noch weitere Internetseiten gefunden, die über eine [url=http://www.pflege.de/magazin/pflege-wohnformen/haeusliche-pflege] Pflegekraft aus Polen/url] informieren, für den, der vielleicht auch noch tiefer in das Thema einsteigen möchte. Viele Grüße

Autor:

efsane [Gast]

hallo sucht ihr auch rumenische fraun dann melde euch mal 0178 170 1 444

Autor:

efsane [Gast]

hallo sucht ihr auch rumenische fraun ?? dann melde euch mal bitte bei uns iso-edesa@hotmail.com

Autor:

joerg1009 [Gast]

Vorsicht! Gerade in den letzten 2 Monaten äußerst negative Erfahrungen gemacht. Sowohl die deutsche Vermittler Agentur (pflege-institut.de in Passau) als auch die polnische Coop-Agentur "Euro Care International" sind moderne Sklavenhändler. Ihnen ist es völlig egal, welche Hilfskraft in die Familie kommt. Hatten zum Beispiel ein Spargelstecherin, 32 Jahre alt, angeblich befriedigendes Deutsch sprechend, für meine Eltern. Völlig daneben! Sprach kein Wort Deutsch, konnte auch den "Assistenzjob" nicht erfüllen. Nach 5 Tagen ist sie wieder verschwunden. Haben jetzt die 3. Kraft in 2 Monaten. Das ist ein absolutes "no go" für an Alzheimer erkrankte oder demente Patienten. Außerdem kassieren beide Agenturen nur ab, ohne moralische oder fürsorgliche Eigenverpflichtung. 1700 Euro an die polnische Agentur...keiner weiß, was letztendlich die Hilfskraft davon bekommt. (in der Regel sind schon 800 Euro ein verdammt gutes Gehalt in Polen, laut ARD- Bericht in Fakt) Die Vermittlungsgebühr an die deutsche Agentur-in meinem Fall - 790 Euro ist im Nachhinein mehr als Zockerei und Unverschämtheit! Es sollte eigentlich so sein, dass im 3-monatigem Wechsel, sich die Hilfskräfte (vielleicht 3 x Personalwechsel pro Jahr) abwechseln. Dies ist doch im Sinne der zu betreuenden Personen. Den Agenturen ist es scheißegal. In der Regel bemühen sich die Hilfskräfte sehr, leider sind sie weisungsgebunden an die Agentur und können nichts dafür. Diese Art von Agenturen sollte man das Handwerk legen, bzw. sie müssten einfach kontrolliert werden. Denn auch wenn sie versprechen, die Hilfskräfte seien in Polen sozial- und krankenversichert, ist es doch in sehr, sehr vielen Fällen so, dass dies einfach nicht stimmt. Sie lügen(!) einem was vor, was Deutschkenntnisse und Familienstand angeht. Wer weiß, ob die vielen Zeugnisse nicht auch gefaked sind. Versuch eine rein deutsche Agentur oder Vermittler zu finden, bei denen die Hilfskräfte in Deutschland Steuern bezahlen, sozialversichert und krankenversichert sind. Dies sind im Normalfall 3-400 Euro im Monat mehr, man kann jedoch die Rechnungen steuerlich geltend machen.

Autor:

Polnische Pflegekräfte [Gast]

Also wenn ihr eine Pflegekraft aus Polen sucht, dann empfehle ich folgende Seite: http://www.perfekton.de

Autor:

Kontra [Gast]

Alle scheinen ja einhellig der Meinnug zu sein, dass das billige "Kaufen" von ostdeutschen Frauen für die betagten Eltern was ach so Schönes und dann auch noch Legales ist. Wer von Ihnen der oder die sich einer dieser oben genannten "Damen" ins haus holt hat sich mal darüber Gedanken gemacht wie das für die Frauen ist? Die arbeiten zu Dumpingpreisen, weil sie zu Hause die Familie nicht ernähren können, 24 Std. sind sie ansprechbar, haben kaum mehr ein Privatleben.Die eigene Familie wird notgedrungen für lange Zeit zurückgelassen, damit Geld zum Überleben verdient wird. Wer von Ihnen möchte das machen? Ich wette Niemand und finde die einhelligen Kommentare einfach geschmacklos. Es handelt sich hier um Menschen über die Sie diskutieren wie ein Angebot vom Grabbeltisch!

Autor:

Pro [Gast]

Genauso wie Deutsche in die Schweiz oder nach Schweden arbeiten gehen, weil es da höhere Löhne gibt als im Heimatland. Kommen die Polen eben nach Deutschland arbeiten.

Wir haben unsere Pflegekraft von www.pflegekraefte-aus-polen.de

und sind sehr zufrieden.

Autor:

eunova [Gast]

24 Stunden Pflege und Betreuung Bundesweit

www.pflegedienst-jorda.de

Video zum Thema: “Woher bekommt man polnische Pflegekräfte? ”

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