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Mit Bewerbungsvorlagen um den Traumjob buhlen

Die Bewerbung ist das Maß aller Dinge bei der Stellensuche: Wer hier versagt, hat selbst bei hoher Qualifikation nur niedrige Chancen anzukommen.

Studien belegen es eindeutig: Noch immer werden bei der Bewerbung viel zu viele Fehler verbrochen, die fachkundige Personalleiter auf Anhieb erkennen und dem Aspiranten sofort einen Strich durch die Rechnung machen – selbst bei verhältnismäßig hoher Qualifikation. Zu verbreitet ist das Denken, dass Personen, die schon bei der Bewerbung patzen, auch bei der Arbeit nicht ganz sorgfältig vorgehen werden.

Dabei sind die häufigsten Bewerbungsfehler vermeidbar – zum Beispiel durch die Benutzung qualitativer Bewerbungsvorlagen, die es meistens kostenpflichtig auf CD-ROM im Handel oder im Internet gibt. Einleitend sei gesagt: Finger weg vor kostenfreien Vorlagen. Diese sind meistens nicht regelkonform und haben teilweise eigene Fehler inne. Nur selten gibt es Ausnahmen, bei denen richtig gute Texte kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Scheuen Sie also nicht, durchaus ein Paar EUR für eine gute Vorlage zu zahlen – sie kann Ihnen am Ende den entscheidenden Vorsprung zu den anderen Bewerbern sichern. Wenn Sie sich entschiedenen haben, auf Bewerbungsvorlagen zu setzen, sollten Sie sich durchaus mehrere holen und diese hinsichtlich Qualität und aufmachen mustern. Werden die DIN-Normen eingehalten? In Deutschland sind nämlich Anschreibungen und auch Bewerbungsunterlagen genormt. Die Einhaltung dieser Norm ist zwar kein absolutes Muss, aber durchaus von Vorteil, da diese in den meisten Punkten ohnehin das Idealbild einer Bewerbung darstellt. Trotzdem sollten Sie definitiv NICHT Bewerbungsvorlagen verschiedener Quellen durcheinander mischen.

Sprich: Das Anschreiben von Quelle 1, die Lebenslauf Vorlage von Quelle 2 – ein absolutes NoNo, da die angebotenen Vorlagen meistens nicht miteinander harmonieren und auf die einzelnen Elemente (Anschreiben / Lebenslauf / sonstige Anhänge) optisch wie strukturtechnisch abgestimmt werden sollten. Sehr gut eignen sich auch erfolgreiche Bewerbungen Ihrer Freunde und Kollege als Vorlage: Hier haben Sie die Gewissheit, dass diese Bewerbung schon Mal einer Person zu einem Job verholfen hat. Natürlich sollte diese Person im selben Umfeld arbeiten, wie das von Ihnen ins Auge gefasste Unternehmen, denn jede Branche hat ihre ganz bestimmten Vorlieben: Was Werbung und PR angeht, zählt die Kreativität, weniger die 100% Regeltreue. Letztere wiederum ist ein Muss bei Unternehmen mit langer Tradition und einem eher strikten, klassischen Berufsbild wie Rechtsanwalt oder Sachverständiger.

 
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  07.11.2007
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