Einen Gebrauchtwagen suchen kann man gut im Internet
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Ein Firmenwagen kann das Prestige erhöhen, er kann aber auch ganz einfach nur bedeuten, dass man für seinen Arbeitgeber viel mit dem Auto unterwegs ist. Einen Firmenwagen bekommt man aus ganz unterschiedlichen Gründen und zu ganz unterschiedlichen Konditionen. Viele Mitarbeiter bekommen einen Firmenwagen zur Verfügung gestellt, weil sie Tag für Tag immens viele Kilometer für das Unternehmen zurücklegen müssen und es unzumutbar wäre, von den Angestellten zu verlangen, dafür den Privatwagen zu benutzen. Nutzt man auf dieser Basis einen Firmenwagen, ist es allgemein üblich, dass das Fahrzeug bei der Firma verbleibt, dass heißt, die Mitarbeiter kommen morgens mit ihren eigenen Fahrzeugen zum Unternehmen, wechseln dort zum Firmenwagen und bringen diesen dann nach der Arbeit wieder zurück.
Diese Firmenwagen dienen also wirklich ausschließlich dazu, den Mitarbeiter an den Ort seiner aktuellen Tätigkeit zu bringen. Privatfahrten sind bei solchen Fahrzeugen eigentlich generell verboten und diese Weisung wird auch gerne anhand eines Fahrtenbuches überprüft. Ganz anders sieht das aus, wenn ein Mitarbeiter einen Firmenwagen zur dienstlichen und privaten Nutzung zur Verfügung gestellt bekommt.
Dieses Glück haben meist Menschen, die in einem der besser bezahlten Berufe tätig sind und bei denen dieser Wagen dann einen Teil des Gehaltes ausmacht. Auf diese Weise einen Firmenwagen zu fahren, hat außerordentlich viele Vorteile. Man bekommt vielleicht nicht immer das Auto, das man sich selbst aktuell ausgesucht hätte, dafür hat man aber auch gar keinen Stress mit irgendwas. Man muss sich nicht selbst um die Anschaffung des Fahrzeugs kümmern, denn man bekommt es ja quasi vor die Tür gestellt. Auch um die Steuer und Versicherung muss man sich weder kümmern, noch sie selbst bezahlen, weil das alles vom Arbeitgeber erledigt wird.
Außerdem bekommen die meisten Arbeitnehmer alle ein oder zwei Jahre ein neues Fahrzeug von der Firma zur Verfügung gestellt, weil es sich in den meisten Fällen um einen Leasingwagen handelt. Diese Tatsache erleichtert auch alles, was mit Reparaturen zu tun hat, denn sobald irgendwelche Probleme bei dem Wagen auftreten, muss man sich nur an eine Vertragswerkstatt wenden und die kümmert sich dann um alles und stellt einen noch ein Ersatzfahrzeug zur Verfügung. Hat man also das Glück, von seinem Arbeitgeber einen Firmenwagen unter diesen Konditionen zur Verfügung gestellt zu bekommen, muss man sich um nichts mehr kümmern, außer um eine gelegentliche Tankfüllung.
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Kommentare
Chris [Gast]
Hallo!
Ja, ein Firmenwagen via Full-Service-Leasing ist schon was feiner, wenn man ihn dann auch noch privat nutzen darf. Ihr solltet nur bedenken, dass das KFZ als geldwerter Vorteil versteuert werden muss, sobald der Wagen auch privat genutzt werden darf. Und hier muss stark differenziert werden. Wird der Wagen nicht über Kilometer abgeschrieben, sonder pauschal, müssen nicht nur 1% des Listenpreises zur Besteuerung angesetzt werden, sondern auch noch die Entfernungspauschale zum Arbeitsplatz. (Wenn man zu weit vom Arbeitsplatz weg wohnt, kann es durchaus sein, dass man mit einem guten Privatleasing besser "fährt".)
Also bitte nicht blind drauf los leasen, sondern 150€ investieren und sich beraten lassen (Steuerberater).
LG
Chris
Joey1974 [Gast]
Die Ausführungen von Chris sind soweit richtig, schlussfolgern aber meiner Meinung nach das Falsche! Grundsätzlich muss die Kilometeranzahl (einfache Fahrt) zum Arbeitsplatz zu den 1% hinzugerechnet werden. Als Beispiel: 40.000€ Passat + 25km zur Arbeit = 400€ + (25*0,30€*20Arbeitstage) = 400€ + 150€ = 550€ pro Monat zu VERSTEUERN! Und das begreifen einige leider nicht. Es müssen nicht 550€ pro Monat bezahlt werden, sondern versteuert. Das heißt im Klartext, dass, auch bei beschissener Progression etwa 300€ an Kosten hängenbleiben. Darin sind aber immer enthalten, zumindest kenne ich keinen anderen Vertrag: Auto, Sprit, Versicherung, Steuern, Reifen, Wartung und eigentlich alles, was mit der Karre zu tun hat. Und jetzt zeig mir mal einer ein Privatleasing, was sich hier besser rechnet. Klar, bei höherer Distanz zum Arbeitsplatz fällt auch der zu versteuernde Betrag, also auch die Belastung höher aus. Aber im Privatleasing würden die Raten auch ins unermessliche steigen. Fragt mal nach, was ein Passat bei 40.000km pro Jahr kostet. Ihr scheisst Euch in die Hose! Also immer schön locker bleiben und immer die Firmenkarre mit Privatnutzung wählen!