Rechnungen erstellen ist für Gewerbetreibende Alltag
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Auf dem Tiroler Arbeitsmarkt macht sich die verschlechterte Wirtschaftslage bemerkbar – Grund zur Panik besteht jedoch nicht. So nahm die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahresmonat in Tirol im November laut Arbeitsmarktservice (AMS) um 4,2 Prozent auf 23.912 Personen zu. Dadurch betrug die Arbeitslosenquote nach Angaben von „Tirol online“ 7,5 Prozent. Besonders im Produktionsbereich ließ sich ein Anstieg der Arbeitslosigkeit feststellen. Die Anzahl der unselbstständig Beschäftigten erhöhte sich um 6803 Personen auf 293.000. Die stellvertretende Leiterin des AMS Tirol, Karin Klocker, möchte aber „keine Panik verbreiten“. Klocker gibt sich optimistisch: „Die globale Krise wird in Tirol nur gedämpft durchschlagen.“ Als Grund dafür nennt sie die sehr regional strukturierte und verhaftete Wirtschaft Tirols mit ihren Klein- und Mittelbetrieben und dem Tourismus. Jobs in Tirol werden trotz dieser Entwicklung häufig online angeboten, um auch qualifiziertes Personal im Ausland zu erreichen.
Massiv war der Einbruch bei den Jobangeboten im Vergleich zum Jahr 2007. Die beim AMS gemeldeten Stellen gingen um 49,3 Prozent zurück; die Zahl der Neubesetzungen fiel um 15,7 Prozent. „Die Betriebe werden vorsichtiger bei der Personalrekrutierung. Sie versuchen, das Stammpersonal zu halten“, so Klockers Analyse. Außerdem spricht sie von einem „Vorzieheffekt“ im September und Oktober. In diesen Monaten habe es Steigerungen bei den Stellenangeboten gegeben. Landesweit ist die Arbeitslosigkeit in Österreich im November seit Februar 2006 erstmals mit 0,9 Prozent leicht angestiegen. Gegenüber Oktober stieg die Arbeitslosigkeit saisonbedingt um 22.815 Betroffene bzw. um 11,3 Prozent an. Im Jahresvergleich betrug die nationale Arbeitslosenquote unverändert 6,2 Prozent. Einen besonders hohen Anstieg verzeichnete die Arbeitslosigkeit unter den Leiharbeitern mit 18 Prozent. Österreichs Arbeitsminister Martin Bartenstein (VP) zeigt sich ob dieses Trends besorgt. Er sieht einen Wendepunkt am Arbeitsmarkt gekommen. Seinem Nachfolger Rudolf Hundstorfer (SP) empfiehlt er, alle vorbeugenden Maßnahmen zu ergreifen, um einen weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit zu verhindern. Zu diesem Zweck fordert Arbeiterkammerchef Herbert Tumpel eine rasche Umsetzung des Konjunkturpakets gegen die Arbeitslosigkeit in Österreich.
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