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Der wirkliche Job des Consultant im Überblick

Viele träumen davon, als Consultant ins Berufsleben einzusteigen. Doch der Job hat auch seine Schattenseiten und der Einstieg will gekonnt sein.

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©Falko Matte - www.fotolia.de
Kein anderer Beruf erfreut sich unter Studenten und Hochschulabsolventen eines derart großen Interesses, wie der Beruf des Consultants. Ein großer Teil der jungen Menschen kann sich sehr gut vorstellen, eines Tages als Consultant zu arbeiten und so seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Sehr verwunderlich ist dies übrigens nicht, immerhin handelt es sich hierbei um ein Berufsbild, dass auf die meisten Leute sehr positiv wirkt und dementsprechend über ein äußerst positives Image verfügt. Gleichzeitig ist es so, dass dieses Berufsbild auch immer wieder in entsprechenden Medien wie zum Beispiel in Absolventenzeitschriften vorgestellt wird.

Der Job des Consultants als Karrierechance

Die meisten Interessenten sind sich der Tatsache bewusst, dass man als Consultant sehr viel und vor allem auch sehr hart arbeiten muss. Allerdings scheint dies auch gleichzeitig einer der Punkte zu sein, der den Job interessant macht: Viele Studenten und Absolventen wollen Karriere machen und deshalb dazu bereit auch einiges zu leisten.

Verdienstmöglichkeiten und Lifestyle

Gleichzeitig ist es so, dass man als Consultant auch gut verdienen kann. Aus den einschlägigen Printmedien, die an den Hochschulen erhältlich sind, geht eindeutig hervor, dass man als Berater mitunter am besten verdient – und dies ist für etliche Studenten ein großer Anreiz.

Dann wäre da noch der Consultant-Lifestyle. Den Beratern wird oftmals nachgesagt, nicht nur im Job, sondern auch in der Freizeit alles zu geben. So ist immer wieder von tollen Afterworkpartys zu hören, die natürlich ebenfalls ihren Reiz haben.

Der Beruf des Consultants hat auch Schattenseiten

Allerdings ist gerade diese Kombination aus Beruf und voll durchplanter Freizeit sehr riskant: Etliche Consultant müssen im Job feststellen, dass sie dem Druck nicht gewachsen sind. Meist kommt es zu einschlägigen Veränderungen und die Partys werden fortlaufend abgesagt. Viele Berater sind einfach nur froh, wenn sie sich am Wochenende von den zahlreichen Strapazen erholen können.

Hohe Anforderungen an künftige Consultants

Dies schreckt natürlich ab, ist aber nicht der Hauptgrund, weshalb es nur wenigen gelingt, direkt nach dem Studium bei einer Unternehmensberatung zu beginnen. Grund sind die hohen Anforderungen, die an die Berufseinsteiger gestellt werden: Ein erstklassiger Abschluss, entsprechende Berufserfahrung sowie außeruniversitäre Engagement sind wichtige Kriterien, die zunächst einmal erfüllt werden müssen. Weil jedoch nur wenige Absolventen die hohen Anforderungen der Consulting-Unternehmen erfüllen, müssen sie einen anderen Berufsweg einschlagen.

 
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von Helena Lange 21.10.2008
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Kommentare

Bisherige Kommentare: 2
Autor:

Chr [Gast]

Wer Berater werden möchte, sollte sich gut über seinen zukünftigen Arbeitgeber informieren, sonst sind Enttäuschungen vorprogrammiert.

Beratung bedeuten auch von einem Kunden zum anderen geschickt zu werden. So können weder langfristige Bindungen zu Unternehmen oder Kollegen aufgebaut werden. Oft sind Berater allein unterwegs. Wer Berater ist, muss auch damit leben können, dass er oder sie von Kunden als austauschbare Ressource angesehen wird, die hilft Personalkosten eingespart. Laufen die Verträge aus, ist der Berater schneller weg vom Fenster.

Beratung ist ein harter Job und oft nichts anderes als reinen body leasing.

Autor:

GAST [Gast]

Volle Zustimmung

Video zum Thema: “Der wirkliche Job des Consultant im Überblick”

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