Fachhochschulreife
Die Fachhochschulreife eröffnet Ihnen bessere Chancen mehr
Bildung ist Ländersache. Das bedeutet, dass jedes einzelne Bundesland für die Inhalte und Umsetzung der Bildungspolitik selbst verantwortlich ist. Der Vorteil für den Bund liegt dabei klar auf der Hand: Weder finanziell noch inhaltlich kann er für den jeweils aktuellen Bildungsstand der deutschen Bevölkerung verantwortlich gemacht werden. Von gelegentlichen Maßnahmen abgesehen, wie beispielsweise die finanzielle Unterstützung der Länder bei der Schaffung der Ganztagsschulen, hält der Bund sich aus der Bildungspolitik raus. Das hat zur Folge, dass jedes einzelne Bundesland in diesem Bereich völlig autark ist, also machen kann, was es will. Diese Freiheit umfasst sowohl die Lerninhalte als auch die Wege, die einem zu einem bestimmten Schulabschluss führen. Je nach Bundesland können also die Anforderungen, die man zum Beispiel für die Mittlere Reife erbringen muss, stark differenzieren. Denn: Nur die Schulen eines Bundeslandes müssen nach dem gleichen Lehrplan unterrichten - die Lehrpläne der einzelnen Bundesländer variieren hingegen stark. Dem einzelnen Schüler ist dies so lange egal, bis er durch einen Umzug in ein anderes Bundesland gezwungen wird, sich mit den Folgen dieser Regelung zu befassen. Dabei weichen nicht nur die Lehrpläne der einzelnen Fächer teilweise stark von einander ab - auch die Zeitabfolge, wann welche Fächer gelehrt werden, stimmt nicht in allen Bundesländern überein. So war es beispielsweise im Saarland jahrelang verpflichtend, auf dem Gymnasium mit Französisch als erster Fremdsprache zu beginnen - wegen der Nähe dieses Bundeslandes zu Frankreich ein durchaus nachvollziehbarer Beschluss. Im benachbarten Bundesland Rheinland-Pfalz allerdings wurde in der gymnasialen Unterstufe ausschließlich mit Englisch begonnen. Zog ein Schüler innerhalb dieser Bundesländer um, hatte er folglich sofort massive Probleme, den Anschluss zu halten.

Aber nicht nur die Lehrinhalte variieren stark - auch die Wege, auf denen man einzelne Schulabschlüsse erreichen kann, weichen teilweise voneinander ab. Besucht man beispielsweise eine Realschule, so muss man zum Erhalt des mittleren Bildungsabschlusses in einigen Bundesländern schriftliche Prüfungen ablegen. In anderen reicht es aus, die 10. Klasse erfolgreich abzuschließen. Wieder andere Bundesländer fordern nur schriftliche Prüfungen, wenn nach der 10. Klasse eine weiterführende Schule besucht werden soll. Ist dies nicht der Fall, reicht das Abschlusszeugnis als Nachweis, dass man die Mittlere Reife hat.
Wer einen Heilpraktiker Fernlehrgang macht, muss als Abschluss die „amtsär... mehr
Die unbekannte Nummer auf dem Display kann schnell ausfindig gemacht werden - aber nu... mehr
Der Werksverkauf ist im Laufe der letzten Jahre immer öfter das Ziel vieler Wochenen... mehr
Einen Muster Gewerbemietvertrag kann man immer nur bedingt verwenden. Letztendlich ko... mehr
Kommentare