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Internate bieten Chancen und Erfahrungen für junge Erwachsene

Wer eine Lernschwäche oder eine Behinderung hat der sollte überlegen in eines der Internate zu gehen, denn diese bieten Chancen und neue Erfahrungen.

In Deutschland gibt es über hundert Internate welche meist über eine angeschlossene Schule wie etwa einer Realschule, Gymnasium, Hauptschule oder Berufsschule je nach Ausrichtung des Internats. Denn es gibt verschiedene Arten von Internaten. Als erstes sind dort die Berufsbildungswerke und Jugenddörfer zu nennen wo junge Erwachsene welche keinen Ausbildungsplatz in der freien Wirtschaft gefunden, eine Lernschwäche oder Behinderung haben einen Beruf erlernen können. An einem Berufsbildungswerk bzw. Jugenddorf ist ein Internat angeschlossen wo alle Jugendlichen meist im Rhytmus von vierzehn Tagen übernachten. Ein Internat besteht entweder aus einem mehrstöckigen Gebäude mit ein paar Dutzend Zimmern oder Häusern wo die Jugendlichen untergebracht sind.

Daneben gibt es aber noch reine Internate die zwar über eine Schule verfügen aber nicht an ein Jugenddorf oder Berufsbildungswerk angeschlossen sind. Jedes Internet egal welcher Form besitzt in aller Regel neben einer Schule einen Speisesaal, Sporthalle, Aufenthaltsräume, Werkstätten, Büros, Übungsfirmen und eventuell eine Jugenddisco oder kleines Cafe. Finanziert werden die Internate entweder über monatliche Beiträge welche die Eltern zahlen oder durch staatliche Träger wie zum Beispiel die Arbeitsagentur, Verbände oder Stiftungen.

Wer eine Lernschwäche, Behinderung hat oder seinen Schulabschluss nachholen möchte für den bietet ein Internat die Chance gleichermaßen seinen Erfahrungsschatz und Wissen zu erweitern. Welches Internat nun das richtige ist kann man nur schwer alleine entscheiden weil es hunderte Internate mit unterschiedlicher Ausrichtung gibt. Als erstes sollte mit den Eltern über ein Internat gesprochen und dann gemeinsam zur nächsten Arbeitsagentur oder Internatsberatung gegangen werden. In einem ausführlichen Beratungsgespräch mit einer der zwei genannten Beratungsstellen stellt sich dann schnell heraus ob man für ein Internat geeignet ist oder nicht. Denn einige Internate haben bestimmte Voraussetzungen und nur wenn diese erfüllt sind kann man sich dort anmelden.

Die Internate verfügen nur über eine begrenzte Anzahl von Plätzen die meist zur Sommerzeit besetzt werden und daher ist es ratsam sich bereits zum Jahresanfang beraten zu lassen und anschließend sollte ein Termin mit dem Internat vereinbart werden. Beim ersten Besuch im Internat wird man dort herumgeführt, kann dabei eventuelle offene Fragen klären, erhält Infounterlagen und kann während dem kurzen Schnupperbesuch feststellen ob es einem dort gefällt oder nicht. Steht die Entscheidung fest sich beim besuchten Internat anzumelden muss noch eine Weile gewartet werden ehe die Bestätigung kommt aber gibt es grünes Licht kann dort ein Zimmer bezogen werden.

Nachdem das Zimmer bezogen wurde erfolgt im Gruppenraum des Hauses eine gegenseitige Vorstellung der dort untergebrachten Jugendlichen und der Betreuer. Die ersten Wochen in einem Internat sind schlimm weil während dieser Zeit ein starkes Heimweh einsetzt aber dies legt sich meist nach einigen Monaten wenn man sich dort eingelebt hat und seine Mitbewohner kennt. Ein Großteil der Internate bietet Freizeitaktivitäten und Reisen an was sie attrakiv macht und außerdem kann man dort durchaus seine große Liebe treffen und neue Freunde kennenlernen.

 
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von Nele Brinkmann 03.01.2008
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