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Kaufmännische Ausbildung – Wege und Ziele

Eine kaufmännische Ausbildung verschafft gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Durch praxisnahe Kurse und Schulungen können Interessenten sich optimal auf das Berufsleben vorbereiten und ihre Karriere planen.

kaufmännische ausbildung
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Schulabgänger und Berufswechsel stehen heute vor hohen Anforderungen. Um in der globalisierten Wirtschaft mithalten zu können, baucht man eine gute Ausbildung. Und auch nach dem Ende des ersten Ausbildungsweges ist das Lernen noch nicht vorbei. Ohne regelmäßige Weiterbildung lassen sich viele Karriereziele nicht erreichen. Als Basis für einen erfolgreichen Berufsweg eignet sich besonders eine kaufmännische Ausbildung.

Durch das mehrgliedrige Bildungssystem in Deutschland gibt es verschiedene Zugänge zu kaufmännischen Berufen und eine Vielzahl unterschiedlicher Abschlüsse. Ob Bürokaufmann, Industriekaufmann, Bankkaufmann oder Kaufmann für Bürokommunikation - zum wesentlichen Handwerkszeug gehören gute Deutsch- und Mathematikkenntnisse sowie der Spaß an Kommunikation und der Zusammenarbeit im Team.

Möglichkeiten für eine Ausbildung bieten sich direkt in Betrieben oder über eine der zahlreichen Berufsakademien. Wer sich neben der Tätigkeit in einem anderen Beruf ausbilden möchte, kann auch einen Abschuss bei einer Fernakademie machen. Als Zugangsvoraussetzungen nennen die meisten Anbieter mindestens den mittleren Schulabschluss nach Klasse 10. Für einige Berufszweige sollten Bewerber auch das Abitur vorweisen können. Dies gilt insbesondere dort, wo höhere mathematische Leistungen erforderlich sind.

Die Ausbildungszeit für kaufmännische Berufe beträgt in der Regel drei Jahre, Abiturienten können unter Umständen die Prüfung vorziehen. Im Gegensatz zur Akademie erhalten die Teilnehmer bei einer betrieblichen Ausbildung außerdem eine Vergütung. Diese ist tariflich geregelt und nach Berufssparte und Ausbildungsjahr gestaffelt

Gerade junge Leute sind bei der Berufswahl häufig überfordert. Nur wenige wissen genau, welcher Beruf für sie richtig ist. Hilfreich ist daher immer ein mehrwöchiges Praktikum, in dem sie die täglichen Arbeitsabläufe und den Betrieb besser kennen lernen können. Je nach persönlichen Neigungen und Talenten lassen sich so in der Ausbildung bereits früh die richtigen Schwerpunkte setzen – in einer stärker wirtschaftlichen, technischen oder sprachlichen Ausrichtung. Alle renommierten Akademien bieten hierzu auch ausführliche Beratungsgespräche an.

von Erik Jäger
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