Stundenzettel sorgen für einen zuverlässigen Überblick
Mit einem Stundenzettel bietet sich jedem Unternehmer die Möglichkeit, die Effektivit... mehr

Grafikdesign kann an Fachhochschulen, staatlichen Berufsschulen und an privaten Bildungsinstituten erlernt werden. An Fachhochschulen wird Grafikdesign als eigenständiger oder vertiefender Studiengang angeboten und nach drei bis vier Jahren mit dem Abschluss Bachelor beendet. Die Berufschancen gestalten sich für studierte Grafikdesigner am besten – mit einem aufbauenden Masterstudium können sie sogar Führungspositionen in Agenturen oder auch in Abteilungen größerer Firmen übernehmen.

Beliebt ist auch das Berufsbild des Mediengestalters, zu dem der Zugang ohne Hochschulreife möglich ist und das meist als duale Ausbildung in Berufsschule und Betrieb angeboten wird. Mediengestalter absolvieren eine maximal dreijährige Ausbildung, in denen ihnen Kenntnisse in der Werbung und digitalen Gestaltung vermittelt werden – im Gegensatz zum Grafikdesigner konzentriert sich die Ausbildung zum Mediengestalter jedoch nicht auf handgrafische Fertigkeiten. Mediengestalter sind häufig in Verlagen und kleineren Unternehmen angestellt, während im Agenturumfeld der Grafikdesigner die Nase vorn hat.
Eine Grafikdesign Ausbildung ist zusätzlich auch an privaten Bildungseinrichtungen möglich, die leider jedoch nicht flächendeckend einen staatlich anerkannten Berufsabschluss anbieten. Mit etwas Engagement ergibt sich für Grafikdesigner und Mediengestalter bereits während des Studiums bzw. der Ausbildung die Chance, gewerbliche Gestaltungsaufträge anzunehmen, die häufig auch den Ausschlag für eine spätere freiberufliche Berufstätigkeit geben. Besonders Agenturen arbeiten verstärkt mit Freelancern zusammen und benötigen die Unterstützung von Grafikspezialisten projektbezogen.
Nach der Grafikdesign Ausbildung fangen Designer in der Regel erst einmal mit einem geringen Verdienst an, können sich aber entsprechend ihres Talents und Aufgabenbereiches stark steigern. Mediengestalter hingegen werden eher schlecht bezahlt: Sie verdienen ca. 1.300 bis 2.000 Euro Brutto.
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