Eine Erdwärme Bohrung kann bares Geld sparen
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Berufliche Weiterbildung: Das Angebot steigt
Der Nachfrage entsprechend erweitert sich der Bereich des lebenslangen Lernens mit immer neuen Angeboten in Form von Workshops, Fernstudien, Seminaren und Literatur. Wer ein bestimmtes Thema, beispielsweise Arbeitsrecht, behandeln möchte, kann über die Datenbank des Arbeitsamtes gezielt nach einem Bildungsträger suchen.
Weiterbildung als Teil des Arbeitsvertrags
Häufig sind die Tarifverträge größerer Firmen an die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter gebunden. So sind viele Firmen zwar in der Pflicht ihren Mitarbeitern regelmäßige Weiterbildung zu ermöglichen, auf der anderen Seite sind aber auch Arbeitnehmer in der Pflicht in ihre Qualifikationen Zeit und Mühe zu investieren. Fünf Tage Bildungsurlaub sind Arbeitnehmern grundsätzlich zu gewähren.
Wer sich weiterbildet, erhöht seine beruflichen Chancen
Höhere und besser bezahlte Posten sind oft nur über ein Studium oder gezielte Weiterbildung zu erreichen. Die Handelskammern beispielsweise haben gemeinsam mit der Arbeitgebervertretung in Form von Verbänden unterschiedliche Angebote zur Weiterbildung entwickelt, die den Karrierestufen in den einzelnen Berufsfeldern teilweise angepasst sind. In der Bankenbranche zum Beispiel ist es üblich, nach einigen Jahren im Beruf eine Weiterqualifizierung zum Fachwirt anzustreben. Diese Fortbildung dauert 2 Jahre und kann je nach persönlicher Neigung im Bereich Anlage oder Kredit absolviert werden. Wer weiterlernen möchte, kann sich nach einem weiteren Jahr zum Betriebsfachwirt prüfen lassen.
Berufliche Weiterbildung abends und wochenends
Um das Lernen neben dem Beruf zu ermöglichen, bieten die Handelskammern selbst neben anderen privaten Bildungseinrichtungen ihre Lehrgänge abends und am Wochenende an. Der Vorteil gegenüber einem Studium der Betriebswirtschaft an einer Präsenzuniversität ist, dass der Lernende weiterhin ein Einkommen bezieht. Um Beruf, Familie und Fortbildung unter einen Hut zu bekommen, kann es sinnvoll sein, eine Teilzeitlösung mit dem Arbeitgeber auszuhandeln.
Weiterbildung zum Meister
In den Handwerksberufen ist der nächste Qualifizierungsschritt nach der Gesellenprüfung die Weiterbildung zum Meister, der Voraussetzung für die Gründung eines eigenen Betriebes ist. Neben der Vertiefung von Fachkenntnissen werden auch betriebswirtschaftliche Themen, die für jeden Gründer relevant sind, behandelt. Wer in seinem Betrieb Lehrlinge ausbilden möchte, muss sich zusätzlich der Ausbildereignungsprüfung unterziehen.
Das Fernstudium als Form der Weiterbildung
Eine immer beliebtere Form der Weiterbildung ist ein Fernstudium an Universitäten, Fachhochschulen oder Berufsakademien. Auf diesem Wege können auch Nicht-Abiturienten berufliches Fachwissen auf akademischem Niveau erwerben, ohne dafür ihren Beruf aufzugeben. Je nach Zeitaufwand und Vorwissen kann ein Bachelorabschluss allerdings eine Studienzeit zwischen 3 und 6 Jahren mit sich bringen. Wer sich seiner Sache sicher ist und einen großen Wissenshunger mitbringt, wird die Kombination von Studienabschluss und Berufserfahrung sehr zu schätzen wissen. Wer sich beruflich weiterbildet, zum Beispiel über ein Fernstudium, kann bis zu 4.000 Euro im Jahr bei der Einkommenssteuererklärung geltend machen. Für auswärtige Seminare beispielsweise können Arbeitnehmer 24 Euro pro Tag als Werbungskosten ansetzen.
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