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Einzelne Möglichkeiten für eine berufliche Umschulung

Durch unterschiedliche Situationen kann eine Umschulung nötig werden. Für den Betroffenen bedeutet dies oft einen Verdienstausfall für die Dauer der Ausbildung. Die verschiedenen Formen werden entsprechend finanziert.

berufliche umschulung
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Als Umschulung wird eine Weiterbildung für eine andere als die zuvor erlernte berufliche Tätigkeit bezeichnet. Hier werden unter Umständen die Fähigkeiten und Kenntnisse des bisherigen Berufs berücksichtigt. Dies kann zu einer Verkürzung der Ausbildung führen. In manchen Fällen werden auch Berufsausbildungen, die für Einsteiger angeboten werden, als Umschulung bezeichnet. Dabei handelt es sich aber um das eigentliche Erlernen eines Berufsbildes.

Die Gründe für eine Umschulung können sehr vielfältig sein. So wird sie interessant, wenn eine längere Auszeit, z.B. durch Krankheit, einen Wiedereinstieg verhindert oder eine Berufskrankheit vorliegt. Auch sind schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt und Unzufriedenheit am bisherigen Arbeitsplatz Gründe für eine Weiterbildung. Umschulungen werden meist von öffentlicher Hand oder als Rehabilitationsmaßnahme finanziert. Die Dauer der Weiterbildung hängt von der eigentlichen Ausbildungszeit ab. In einem Beruf mit einer Ausbildung über 3 Jahre kann die Umschulung 21 Monate dauern.

Die Weiterbildung wird je nach gewünschtem Beruf in drei Formen unterschieden. Die betriebliche Umschulung erfolgt parallel zur beruflichen Tätigkeit. Der Schüler muss an bestimmten Tagen den Berufsschulunterricht vor Ort besuchen. Der Lebensunterhalt wird von der Ausbildungsvergütung oder bestimmten Unterhaltszahlungen des Leistungsträgers finanziert. Weitere Kosten entstehen nicht. Die schulische Umschulung findet ausschließlich an Berufsfachschulen statt. Diese wird nur durch einzelne Praktika unterbrochen. Für die Weiterbildung muss der Betroffene Schulgeld bezahlen und erhält keine Ausbildungsvergütung. Diese Kosten und der Unterhalt können von einem Leistungsträger übernommen werden. Meistens muss jedoch der Schüler einen bestimmten Anteil selbst tragen. Für die überbetriebliche Umschulung eines Bildungsträgers muss der Schüler oft in andere Regionen fahren. Deshalb gibt es hier die Möglichkeit einer Internatsunterbringung. Ansonsten entspricht sie den zwei vorangegangenen Formen.

von Andreas Reer
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