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Frühlingsgefühle zum Frühlingsbeginn

Wenn der Frühling beginnt entwickeln viele Menschen besondere Stimmungen. In welchem Maße es sich dabei um wirkliche Frühlingsgefühle handelt ist zweifelhaft.

Frühlingsgefühle müssen ganz klar in den Bereich der absolut subjektiven und individuellen Emotionswahrnehmungen eingeordnet werden. Nach einem langen und dunklen Winter freut sich der Mensch auf die Wärme des nahenden Sommers. Der Frühling ist der Vorbote dieser Empfindungen, und erzeugt dadurch ein starkes Gefühl der Vorfreude. Trotz dieser nachvollziehbaren Gefühlswallungen, können solche Wahrnehmungen objektiv nicht bestätigt werden. Kurzum: Frühlingsgefühle werden vom Organismus nicht mehr produziert. Es kommt zu keinen hormonellen Veränderungen ausschließlich weil es Frühling wird. Wenn Menschen im Zuge des Anstiegs der Temperatur von Frühlingsgefühlen sprechen, machen sie sich etwas vor. Echte Frühlingsgefühle konnten lediglich bei Eskimos nachgewiesen werden.

Diese Ergebnisse lassen sich ganz eindeutig auf eine grundlegende und ausreichende Versorgung mit Licht zurückführen. Frühlingsgefühle werden im Grunde durch das Hormon Melatonin erzeugt. Diese Hormone werden durch Wärme und Sonnenlicht erzeugt. In unserer durchgehend zivilisierten Welt, ist eine Versorgung mit Licht und Wärme jedoch überwiegend sichergestellt. Im Zuge dessen werden die Unterschiede zur eher dunklen und kalten Winterzeit kaum mehr messbar und erfahrbar. Der Mensch muss im Winter in der Regel nicht frieren. Eine Beleuchtung öffentlicher und privater Räume ist darüber hinaus auch sichergestellt. Natürlich stärker werdendes Licht, und eine Erhöhung der Temperatur im Allgemeinen, wirkt sich in Folge dessen nicht mehr auf den Körper aus. Ist nicht mehr zu spüren. Da die Produktion von Melatonin auch durch künstliches Licht hervorgerufen werden kann, erfährt der Körper im Grunde nie mehr richtige Dunkelheit und dauerhafte Kälte. Eine Umstellung der Hormone erfolgt also gar nicht mehr. Ein Rückschluss auf ein deshalb verändertes Sexualverhalten ist im Zuge dessen nicht zulässig.

Frühlingsgefühle spielen sich daher lediglich im Kopf ab und erzeugen auf diesem Wege ein positives und optimistisches Gefühl. Ein etwas lockerer Bekleidungsstil kann sein übriges dazu beitragen den Mythos vom Frühlingsgefühl nicht sterben zu lassen. Deshalb werden auch in Zukunft Frühlingsgefühle das Verhalten im Alltag zu einem gewissen Teil anregend ergänzen.

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