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Was kann ein Mahnbescheid kosten?

Wenn sie finanzielle Ansprüche gegen eine Person erheben, sind die Mahnbescheid Kosten oftmals geringer als die Kosten für ein Gerichtsverfahren.

Bei einem Mahnverfahren handelt es sich um ein verkürztes Gerichtsverfahren. Hierbei wird keine Anklageschrift verfasst und ohne einen häufig langwierigen Gerichtsprozess eine Vollstreckung erwirkt. Die anmahnende Person muss gegen den Schuldner einen so genannten Mahnbescheid erheben. Dafür muss sie dann die Mahnbescheid Kosten tragen.

Um einen Mahnbescheid zu erheben braucht man ein bestimmtes Formular. Dieses Formular erhält man bei dem zuständigen Mahngericht. Man kann es auch im Internet runterladen. Beim Ausfüllen dieses Formulars ist es unbedingt notwendig, korrekte Angaben zu machen. Man muss die persönlichen Daten des Antragstellers benennen. Ebenso die Daten des im Antrag Beschuldigten, dem so genannten Antragsgegner. Des weiteren müssen detaillierte Angaben zu den erhobenen Forderungen gemacht werden. Das Formular sollte außerdem Angaben zum zuständigen Gericht enthalten. Zuständig ist das Gericht des Wohnortes des Antraggegners. Eingereicht werden muss der Antrag aber beim zuständigen Gericht des Wohnortes des Antragstellers. Zuständig sind in den einzelnen Bundesländer die unterschiedlichen Amtsgerichte.

Die Mahnbescheid Kosten errechnen sich anhand verschiedener Faktoren. Es wird zum Beispiel eine Beteiligung an den Kosten der eventuellen Vollstreckung verlangt oder eine Gebühr für die Antragsstellung erhoben sowie die Mehrwertsteuer fällig. Die Höhe der Kosten eines einzelnen Mahnbescheids hängt von dem Streitwert ab. Sie haben die Möglichkeit im Internet Informationsseiten zu diesem Thema zu finden. Diese bieten manchmal Rechner an mit deren Hilfe die anfallenden Kosten bequem berechnet werden können. Erst wenn man die Mahnbescheid Kosten an das zuständige Amtsgericht überwiesen hat, kommt es zu einer Zustellung des Bescheids.

Zu berücksichtigen ist, dass der Antragsgegner das Recht hat, innerhalb von vierzehn Tagen Widerspruch gegen den Mahnbescheid einzulegen. Nimmt der Antragsgegner dieses Recht in Anspruch, wird die ganze Angelegenheit an ein Gericht weitergegeben und dort verhandelt. Kommt es zur Gerichtsverhandlung werden die Mahnbescheid Kosten hinfällig. Es fallen dann die allgemein üblichen Prozesskosten an. Wenn der Antragsgegner nicht innerhalb der vorgeschriebenen Frist Widerspruch einlegt, muss innerhalb von sechs Wochen ein Antrag auf Vollstreckung  gestellt werden. Erst wenn diesem Antrag stattgegeben wurde, kann eine Vollstreckung eingeleitet werden.

von Torsten Decker
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