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Fürstenberg Porzellan – ein Kulturgut Deutschlands

Jeder kennt es – das Fürstenberg Porzellan. Es gibt viele Möglichkeiten, mit ihm in Berührung zu kommen: durch den Erwerb alter Sammlerstücke oder moderner Designs, einem Besuch des Schlosses oder einem Porzellanmalkurs!

Für diejenigen, die der Geschichte des Fürstenberg Porzellan auf die Spur kommen möchten, lohnt sich ein Besuch des Schlosses Fürstenberg an der Weser allemal. Allein schon die mittelalterliche Atmosphäre der Gebäude besticht den Besucher. Und auch das Porzellanmuseum hat allerlei zu bieten. Hier kann man sich ausgiebig über die Geschichte der Fabrik seit ihrer Gründung durch Herzog Carl I. von Braunschweig bis heute informieren. Die Herstellung von Porzellan wird in einzelnen Schritten anschaulich erklärt und die Kunst des Bemalens wird in Kursen anhand von Fürstenberg Malvorlagen vermittelt. Den Großteil der Räume füllt allerdings die Ausstellung von Tafelgeschirren der verschiedensten Epochen und Stile, von den Anfängen bis zur Moderne.

Wer nun ein kostbares Stück des Fürstenberg Porzellan erwerben möchte, findet sich vor einer großen Auswahl verschiedener Varianten. Wie die Vielfalt der Stile und Herstellungsdaten, variieren auch die Preise. Für Einzelstücke und antikes Geschirr kann man ein Vermögen ausgeben. Im Internet finden sich spezielle Sammlerbörsen, auch ein Blick in das Angebot der üblichen Online-Auktionshäuser lohnt sich. Auskunft und Beratung zu Datierung und Wert des jeweiligen Stückes bietet das Fürstenberg Museum, in komplizierten Fällen gegen eine Gebühr von 25 Euro. Auch Expertisenstunden finden dort statt.

Moderne Designs und Geschirr aus Serienproduktion, häufig ohne Bemalung, erhält man schon zu erschwinglichen Preisen. Beim Kauf sollte man stets auf das blaue F, das Markenzeichen des Fürstenberg Porzellan achten. Es hat sich im Laufe der Zeit verändert und ist somit auch bei der Bestimmung des Herstellungszeitpunktes von älterem Porzellan behilflich. Der Hersteller stellt hierfür eine Markentafel zur Verfügung. Das Markenzeichen wurde zunächst von Hand aufgetragen, später gab es Stempel, die dem Geschirr das F aufdrückten. Seit 1918 trägt das F eine Krone, seit 1998 den Zusatz „Fürstenberg Germany“ und seit 2001 eine Jahreskennung.

Direkt in der Schlossanlage Fürstenberg befindet sich der Werksverkauf. Hier sind sowohl die aktuelle Kollektion als auch Ware 2. Wahl zu Preisnachlässen von bis zu 50 Prozent sowie Einzelstücke und Sonderauflagen erhältlich. Neben Tafelgeschirr gibt es auch zahlreiche Geschenkartikel, dazu zählen verschiedene Figuren, Kerzenständer, Uhren u.a. Wer zu einem besonderen Anlass oder für sein Geschäft eine ganz individuelle Kreation sucht, kann sich auch seine eigene Fürstenberg-Porzellanserie entwerfen lassen!

von Daniel Groß
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