Vordrucke für Rechnungen sind Ihre Helfer im Büroalltag
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Die Geschichte der Postleitzahl in Deutschland reicht rund 153 Jahre zurück als die Postverwaltung der Thurn und Taxis ein erstes Zahlensystem für den Postversand einführte. Ein Jahr vor dem ersten Weltkrieg wurde Deutschland schließlich in große, regionale und örtliche Bereiche unterteilt und im Juli 1941 führt das Postministerium die Leitgebiete ein.
Diese Leitgebiete bestanden aus 24 Nummern und galten vorerst nur für den Päckenversand und als der zweite Weltkrieg endete wurden wenige Jahre später die vierstelligen Postleitzahlen. Die vierstelligen Postleitzahlen hatten ihre Gültigkeit nur für Westdeutschland aber als im Jahre 1990 die Wiedervereinigung stattfand mussten die Postkunden beim Versand eines Briefs, Päckchens oder Pakets ein W bzw. O vor der PLZ stellen. Drei Jahre später entschied sich die Post für eine fünfstellige Postleitzahl die noch heute gilt und das Land in PLZ Gebiete aufteilte.
Mit der Einführung dieser neuen fünfstelligen Postleitzahl wurde zudem der Postversand modernisiert und Briefverteilzentren aufgebaut was der Post milliardenschwere Investitionen kostete. Doch durch das noch heute bestehende Monopol beim Briefversand konnte die Post diese Investitionen in Milliardenhöhe leicht finanzieren. Seit im Jahre 1993 die fünfstelligen Postleitzahlen und damit die neuen PLZ Gebiete eingeführt wurden erscheint nun jährlich eine CDROM-Ausgabe wo alle PLZ Deustchlands zu finden sind.
Im Unterschied zum normalen Postversand verwendet die Feldpost der Bundeswehr und der Luftwaffe die vierstellige Postleitzahl. Das gesamte Land ist in 99 Postleitregionen unterteilt und zwar von 00 bis 99 damit die Briefe, Päckchen und Pakete jeden Tag auch pünktlich beim jeweiligen Empfänger ankommen. Die Post versendet täglich mehr als hundert Millionen Sendungen und ist immer eine logistische Herausforderung aber bisher kam fast jeder Brief pünktlich an. Die Laufzeit eines Briefes der heute abgeschickt wird ist innerhalb von ein bis zwei Tagen beim Empfänger eingetroffen und ein Päckchen benötigt etwa drei Tage.
Wenn ein Paket verschickt wird benötigt dieses im Durchschnitt drei bis fünf Tage und manche Paketsendungen brauchen sogar zwei Wochen. In wenigen Jahren verliert die Post ihr Briefmonopol und dies wirkt sich positiv auf die Preise aus und schon jetzt gibt es Wettbewerber der ehemaligen staatlichen Bundespost die heute eine Aktiengesellschaft ist die hundert Gramm schwere Briefe transportieren dürfen.
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