Die Entwicklung der Architektur
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Der Name Deutscher Ring bezeichnet einen deutschen Versicherungskonzern, der auf eine lange Tradition zurückblicken kann. Zum Deutschen Ring gehören die verschiedensten Unternehmensteile, die alle mit der Thematik Versicherungen zu tun haben. Der größte Teil der Unternehmensgruppe ist aber inzwischen einem schweizerischen Versicherungskonzern zuzurechnen. Neben vielen anderen stellt unter anderem der Krankenversicherungsverein einen kleineren Konzernteil dar, der sich 2009 einer anderen großen deutschen Versicherungsgruppe angeschlossen hat, auch um von der schweizerischen Führung unabhängig agieren zu können. Dieser zeichnet sich dadurch aus, dass er im Besitz seiner Kunden ist. Seine Hauptverwaltung befindet sich in Hamburg.
Unter Leitung des Deutschen Rings arbeiten die unterschiedlichsten Firmen zu Themen wie etwa Lebensversicherung, Bausparen, Finanzdienstleistungen oder aber auch Sachversicherungen. Der Konzernbereich des Deutschen Rings, der heute noch Lebensversicherungen betreibt, wurde bereits 1913 gegründet. Angestellte, die gewerkschaftlich organisiert waren, wollten eine Volksversicherung für sich schaffen. 1923 wuchs das Unternehmen des Deutschen Rings, indem eine Firma für Transportversicherungen und später auch für Sachversicherungen dazukam. 1925 schließlich entstand der Krankenversicherungsverein, der noch heute existiert.
1929 wurden die einzelnen Unternehmen, die sich mit unterschiedlichen Bereichen des Versicherungswesens befassten, zusammengefasst. Der Begriff des Deutschen Rings, der noch heute besteht, wurde festgelegt und diente fortan als Name. Im Jahr 1929 entstand auch eine Kooperation mit der Partei der Nationalsozialisten, der NSDAP, die immer mehr an die Macht drängte. Man rief eine Sterbegeldversicherung ins Leben, die nach dem Tod von NSDAP-Mitgliedern den Angehörigen eine Versicherungssumme auszahlte, auch um die Beerdigungskosten tragen zu können. Bereits im Jahr 1933 erging vom Unternehmen Deutscher Ring eine Satzung, die die Versicherung von Juden untersagte.
Nachdem der Zweite Weltkrieg beendet worden war, beschloss der Alliierte Kontrollrat die Schließung des Deutschen Rings. Das Unternehmen wurde in der Folgezeit unter einem anderen Namen neu geordnet, ehe es schließlich den Namen des Deutschen Rings 1953 zurückerhielt. In der Folge fanden immer wieder Übernahmen und Erweiterungen der Unternehmensgruppe statt, sodass sie bis heute stetig wachsen und ihr Versicherungsangebot ausbauen konnte.
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