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EDV steht für elektronische Datenverarbeitung. Mithilfe dieser können Computer oder andere Systeme Daten speichern und aber auch jederzeit umschreiben. Die Technik der Datenverarbeitung ist zugleich ein Verwaltungskonzept, das insbesondere dem Verwalten von Massendaten dient. In allen Bereichen also, wo Datenbanken riesige Mengen von Daten speichern, wird EDV heute angewandt. Gerade Unternehmen nutzen heute Anbieter einer EDV Dienstleistung, um ihre EDV-Systeme aufzubauen und zu betreuen und ihre Mitarbeiter im Umgang mit der EDV zu schulen.
Während des Zweiten Weltkriegs, als beim Militär der Nachschub an Soldaten, an Lebensmitteln und aller notwendigen anderen Dinge organisiert werden musste, erkannte man, dass neue Entwicklungen notwendig wurden. Die große Menge an Papieren, wie etwa Aufträge und Bestellungen, war manuell, also von Hand, nur noch sehr schwer und unter einem hohen zeitlichen Aufwand zu bewältigen. Die Folge war die Verzögerung vieler Abläufe. Zudem nahm der Postweg sehr viel Zeit in Anspruch, um die Unterlagen zu befördern. Nachdem der Krieg beendet worden war, unternahm gerade das Militär große Anstrengungen, ein Gerät zu entwickeln, durch das Daten technisch gespeichert und sortiert werden könnten. Dies war die erste Initiative, die die Entwicklung des Computers vorantrieb, der einige Zeit später vorgestellt wurde.
Die sodann entwickelte EDV, also elektronische Datenverarbeitung, folgt noch heute dem Grundkonzept des sogenannten EVA-Prinzips. EVA bedeutet Eingabe-Verarbeitung-Ausgabe. Ein Computer bekommt Daten, die er mittels eines Verarbeitungsprogramms in einen Code übersetzt und diesen wiederum lesbar herausgibt. Die Datenverarbeitungstechnik ist auch mit der Informationstechnik zu vergleichen, da das EVA-Prinzip viel mit den notwendigen Eingangs- und Ausgangsdaten zu tun hat. Es beschreibt nämlich deren Beschaffenheit und wandelt die Eingangsdaten, bestimmten Regeln folgend, in Ausgangsdaten um.
Heutzutage bieten viele Anbieter eine EDV Dienstleistung an. Die Bezeichnung der Datenverarbeitung wird dabei aber meist für Verwaltungsvorgänge innerhalb der elektronischen Datenverarbeitung verwandt. In den 1950er Jahren wurden mit Datenverarbeitung von dem Unternehmen IBM aber Anwendungen bezeichnet, die insbesondere für das wissenschaftliche Arbeiten vorgesehen waren. Diese wurden Electronic Data-Processing Machines, also elektronische Datenverarbeitungsmaschinen, genannt.
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