Online lassen sich Telefonnummern ausfindig machen
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Die klassische Telefonauskunft der Deutschen Bundespost war zu ihrer Zeit in eine Telefonauskunft für das Inland und das Ausland gegliedert. Aus diesem ehemaligen staatlichen Auskunftsangebot ging die noch heute populäre Auskunft der Deutschen Telekom hervor, welche jedoch Konkurrenz durch die verschiedenen privaten Auskunftsdienste bekommen hat.
Allen Telefonauskunftsdiensten in Deutschland wird durch die Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen eine Rufnummer beginnend mit 118 oder 1180 zugewiesen, welche den jeweiligen Anbieter als telefonische Auskunft identifiziert.
Das gemessene Volumen aller eingehenden Anrufe bei den Telefonauskünften ist in den letzten Jahren jedoch stark rückläufig, da die Telefonkosten für Verbraucher vergleichbar hoch sind und im Internet kostenlose Auskunftsdienste zur Verfügung stehen. Die Telefonauskunft-Deutschland geht über die reine Übermittlung von Telefonnummern bereits deutlich hinaus und bietet zusätzlich die Möglichkeit, Faxnummern und Voice-over-IP-Telefonnummern zu erfragen.
Bei allen Telefonauskünften handelt es sich heute um so genannte Mehrwertdienste, die das gesamte Spektrum an Informationen abdecken und neben Telefon-, Fax- und VoIP-Nummern auch Adressen, Auskünfte zu gewerblichen Anbietern und Weiterverbindungen zum gewünschten Gesprächspartner anbieten.
Mit dem Mobiltelefon können Telefonauskünfte weiterhin per Kurznachricht und WAP abgefragt werden. Seit dem Jahre 2004 ist in Deutschland zudem die Inverssuche, welche aus Gründen des Datenschutzes lange Zeit verboten war, wieder zulässig.
Bei der Inverssuche können – entgegengesetzt zur herkömmlichen Telefonauskunft – hinterlegte Namen und Adressdaten zu einer bestimmten Rufnummer erfragt werden. Die Einwilligung zur Erfassung der persönlichen Daten in Telefonbüchern und durch Auskünfte erteilt der Rufnummerninhaber jedoch bei Vertragsabschluss mit seinem Telekommunikationsdienstleister selbst, kann der Weitergabe seiner Daten so widersprechen, den Informationsumfang einschränken (z.B. keine Adressweitergabe) und die Möglichkeit der Inverssuche ausklammern.
Die Anbieter der Telefonauskunft (Deutschland) sind über das Festnetz und Mobiltelefone erreichbar – kostenlose Informationen bietet das Internet mit seinen Online-Telefonbüchern, Branchenbüchern und privaten Auskunftsdiensten.
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