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Muster Gutschein: Durch Ausfüllen wird er ein Geschenk!

Im Internet findet jeder kostenlos einen Muster Gutschein. Da ein Gutschein ein Dokument darstellt und auch Ansprüche begründet, sollte man sich genau überlegen, welche Leistung man dem zu Beschenkenden damit verspricht!

muster gutschein
© IckeT - Fotolia.com
Unter einem Gutschein versteht man ein Dokument.Dieses verkörpert einen Anspruch auf eine Leistung. Zugleich hat jeder Gutschein die Qualität einer Urkunde, weshalb er im rechtlichen Sinne nicht nur als Wertpapier, sondern auch als Beweisurkunde verstanden werden kann. Als klassisches Beispiel für einen Gutschein kann der Einkaufsgutschein eines Warenhauses gelten, der einen bestimmten Betrag in Euro ausweist und den Inhaber zum Einkauf von Waren mit einem bestimmten Wert in dem benannten Warenhaus berechtigt. Viele Menschen aber würden sich lieber den auf dem Gutschein genannten Euro-Betrag in bar auszahlen lassen als Waren zu erwerben. Zu dieser Thematik hat es in der Vergangenheit sehr viele Rechtsstreitigkeiten gegeben.

Die Rechtsprechung und die Handelsketten richten sich inzwischen nach einem Urteil des Amtsgerichts Northeim aus dem Jahr 1988. Dieses hat entschieden, dass es keinerlei Verpflichtung zu einer Auszahlung in Geld gebe. Dies sei jedenfalls immer dann der Fall, wenn zwischen dem Gläubiger, also dem Gutscheininhaber, und dem Schuldner, also beispielsweise dem Warenhaus, keine anderweitigen Absprachen getroffen worden seien. Heutzutage versuchen sich gerade die Warenhäuser vor solchen Streitfragen zu schützen, indem sie von vornherein eine Auszahlung in Geld für Gutscheine ihres jeweiligen Hauses ausschließen. Teilweise wird aber eine Teilauszahlung gewährt, die in der Regel aber bei höchstens 5 Euro liegt. Wann ein Gutschein verjährt, also gleichsam uneinlösbar wird, bestimmt sich nach dem erneuerten Schuldrecht aus dem Jahr 2002. Dieses bestimmt eine Frist von 3 Jahren. Sie beginnt am 31. Dezember desjenigen Jahres, in dem der Gutschein ausgestellt wurde. Früher legten viele Aussteller von Gutscheinen selbst auf dem Gutschein eine deutlich verkürzte Frist fest, was für viel Ärger sorgte. Teilweise besteht nämlich zum Zeitpunkt des Erhaltens eines Gutscheines gar kein Bedarf oder Wunsch, diesen einzulösen. Im Laufe der Jahre 2007 und 2008 wurde darauf von der Rechtsprechung reagiert und festgestellt, dass auch bei einer anders lautenden Frist in jedem Falle die 3 Jahre-Regelung gelte. Einen Muster Gutschein zum Selbstausfüllen, der als Geschenk für eine Hochzeit oder einen Geburtstag dienen soll, findet man auf zahlreichen Seiten im Internet in der Regel kostenlos. So kann man beispielsweise ein besonderes Erlebnis oder eine Reise, also etwas, das keinen Sachgegenstand darstellt, verschenken.

von Andrea Schulte
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