Gebrauchte Bestattungswagen sind gefragte Fahrzeuge
Sonderfahrzeuge wie Bestattungswagen, auch als Leichenwagen bezeichnet, finden auch gebraucht ihre Anhänger. Nicht nur Bestattungsunternehmer, auch private Käufer finden sich als Abnehmer für diese Fahrzeugkategorie.

Einige der Spezialfahrzeuge besitzen sogar ein spezielles auf diesen Fahrzeugtyp abgestimmtes Federungssystem. Dies kann zum Beispiel aus einer Luftfederung bestehen. Das bedeutet, dass die bei einem Automobil üblichen Federbeine und Stoßdämpfer durch Kugeln mit einem Luft-Gasgemisch ersetzt werden. Diese sind wiederum mit der Radaufhängung verbunden, und sollen ein sanftes Dahingleiten des Fahrzeugs ermöglichen. Es soll sogar Menschen geben, die zu Lebzeiten darauf bestehen, mit einem solch ausgerüsteten Leichenwagen zur letzten Ruhestätte überführt zu werden.
Auch die Historie ist interessant. Im Ägypten der Antike gab es die sogenannte Totenbarke. Diese wurde auf einen Schlitten mit Rädern gestellt und gezogen. Es gab dieses Transportmittel ungefähr 1550 vor Christus bis circa 1070 vor Christus. Auch in Griechenland hat es schon früh (etwa von 1050 bis 675 vor Christus) Bestattungswagen gegeben. Der Leichenwagen von Alexander des Großen hatte nach Aufzeichnungen von Diodor, einem Geschichtsschreiber aus dem 1. Jahrhundert vor Christus, ein Gewölbe aus Gold enthalten, das eine Größe von etwa sechs mal vier Meter enthielt. Es war mit Edelsteinen und mystischen Figuren versehen. Der Kasten dieses Wagens war mit zwei Achsen und vier Rädern versehen, wobei die Felgen und Speichen vergoldet waren. Die Reifen sind aus Eisen geschmiedet worden. Gezogen wurde der Wagen von zweiunddreißig Zugtieren.


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