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Abgenutzte Bremsbeläge gefährden nicht nur das eigene Leben, sondern auch das vieler anderer. Wer sein Auto nicht wartet wird zur rollenden Gefahr. Wer nicht darauf achtet, dass die Bremsbeläge in einem vertretbaren Zustand sind, handelt grob fahrlässig nicht nur für das eigene Leben und sollte mal überdenken, ob ein paar Euro mehrere Menschenleben wert sind. Wie oft liest man in den Zeitungen Horrormeldungen darüber, dass bei einem Auto die Bremsen versagt haben? Die Unfallbilder sprechen Bände und lassen einem oftmals das Blut in den Adern gefrieren. Natürlich gibt es technische Ursachen, die ein Bremsversagen hervorrufen können. Liegt es allerdings an abgenutzten Bremsbelägen fragt man sich doch, wie kaltblütig der Fahrer des Autos gewesen ist. Nicht umsonst gehören zu jedem Auto Servicehefte und werden von den Werkstätten Serviceleistungen angeboten.

Diese anzunehmen ist mit Sicherheit freiwillig, das mag sein, doch Leben zu schützen und zu retten ist eine Pflicht! Wie findet man also heraus, dass die eigenen Bremsen nicht mehr voll funktionstüchtig sind? Seit Ende der siebziger Jahre gibt es ein Messverfahren, welches den Widerstand auf dem Bremsbelag anzeigt. In diesem Falle ist es so, dass der gemessene Widerstand ungefähr gleichmäßig mit dem noch vorhandenen Belag auf den Bremsen zurückgeht. Ist ein bestimmtes Maß an Abnutzung erreicht, wird der so genannte Warnkontakt ausgelöst und die Warnanzeige für die Bremsen wird am Armaturenbrett angezeigt.
Auch sollten Sie bedenken, dass frische Bremsbeläge erst nach einer gewissen Einfahrzeit volle Wirkung zeigen. Da diese Beläge nur in der Werkstatt gewechselt werden, werden Sie von Ihrem Mechaniker darauf hingewiesen, dass Sie anfangs etwas vorsichtiger fahren sollten. Dies bedeutet, einen etwas längeren Bremsweg einzukalkulieren als üblich und somit ein wenig früher zu bremsen. Ebenso wird die Leistung der Bremsbeläge von der Witterung beeinflusst daher ist es unangebracht bei Regen und Glatteis übermäßig schnell zu fahren, Da bei Glatteis die Räder schnell blockieren und man über die Fahrbahn rutscht, und bei Regen die Bremsbeläge nicht so gut greifen.
Wenn es dann zu einem solch verheerenden Unfall kommt, ist der Fahrer des Unfallfahrzeuges meist in Erklärungsnot. Es ist schlimm genug, wenn dabei Blechschaden entsteht, da man bei der Versicherung um einige Prozente steigt. Was widerrum einen Mehraufwand an Versicherungsgebühren bedeutet. Schwerer ist es jedoch, Hinterbliebenen zu erklären, dass das verlorene Menschenleben geopfert werden musste, weil die Bremsen aufgrund mangelnder Beläge versagt haben. So was ist eine Frage des Gewissens!
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Kommentare
Tanja Schreiber [Gast]
Die regelmäßige Überprüfung der Bremsbeläge sollte wirklich genauso selbstverständlich wie der Ölwechsel sein. Leider werden Verschleißteile in puncto Wartung manchmal eher stiefmüttelich behandelt. Dabei entscheiden sie manchmal über Leben und Tod!