Die Westfalia Anhängerkupplung – Qualität vom Fachmann
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Die Leistung des Akkumulators ist stark von der Umgebungstemperatur abhängig – besonders im Winter kann es deshalb zu Schwierigkeiten beim Starten des Motors kommen. Wird der Nullpunkt um mehr als 18 Grad Celsius unterschritten, weist eine herkömmliche Batterie nur noch die Hälfte ihrer eigentlichen Kapazität auf – bei extrem niedrigen Temperaturen kann es sich deshalb lohnen, die Batterie auszubauen und über Nacht an einem Ort mit höherer Umgebungstemperatur zu lagern. Die Kapazitäten unterscheiden sich je nach Modell und sind abhängig davon, in welchem Fahrzeug die Batterie eingesetzt werden soll. Herkömmliche Pkw-Modelle der Kompaktklasse sind mit Akkumulatoren ausgestattet, die eine Ladung von etwa 50 Amperestunden (Ah) aufweisen, Wagen der Oberklasse besitzen hingegen Batterien mit bis zu 120 Ah. Lkw mit einem Gesamtgewicht von mehr als 7,5 Tonnen werden mit 225-Ah-Varianten bestückt.
Wird ein Fahrzeug längere Zeit nicht benutzt, so kann es zu Standschäden kommen, da sich die Batterie selbst entlädt. Vor allem bei ausschließlich saisonal benutzten Fahrzeugen kann es deshalb empfehlenswert sein, den Minuspol des Akkumulators abzuklemmen. Unter Umständen kann auch der Einsatz eines sogenannten Erhaltungsladegerätes sinnvoll sein – dieses sorgt für einen stetigen Ausgleich der verlorenen Ladung, ohne die Batterie zu beschädigen.
Um eine lange Lebensdauer des Akkus zu gewährleisten, sollte dieser gut gepflegt und regelmäßig gewartet werden. In einer Fachwerkstatt können Ladespannung und Ladestrom überprüft werden – die Ladespannung sollte dabei zwischen 13,8 und 14,4 Volt liegen. Beim Aufladen darf der Ladestrom 14,4 Volt ebenfalls nicht übersteigen. Für alle Arbeiten an der Autobatterie gelten wichtige Sicherheitshinweise, die unbedingt beachtet werden müssen. Für Ladevorgänge muss der verschließende Stopfen der Batterie entfernt werden – da es hier zur Bildung von Knallgas kommen kann, herrscht absolutes Rauchverbot. Zur empfohlenen Kleidung gehören Handschuhe, eine Schutzbrille sowie eine stabile Schürze – die gesamte Schutzkleidung muss säurefest sein. Ist aus irgendeinem Grund Batteriesäure ins Auge gelangt, so muss diese sofort mit Wasser ausgespült werden, im Anschluss ist umgehend ein Arzt aufzusuchen. Beim Abklemmen der Batterie muss die Masseverbindung (Minus-Kontakt) immer zuerst gelöst werden, umgekehrt ist sie immer als Letztes anzuschließen. Löst man zuerst den Plus-Kontakt, so droht bei einer Berührung der Karosserie oder anderer Masseteile Funkenschlag oder sogar die Explosion der Batterie.
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