Der Land Rover: Ein beliebter Klassiker unter den Allroundern
Die Produktion des Land Rovers war dank eines Materialmangels so erfolgreich. Da es kein Stahl gab, wurde feuerverzinktes Aluminium genommen. Daraus resultierte die Langlebigkeit des Klassikers.

Da der Stahl nach dem Krieg nicht mehr verfügbar war, wurden die ersten Modelle aus Duralumin gebaut, einem sehr harten, feuerverzinkten Aluminium. Die daraus entstehende Unverwüstbarkeit des Land Rovers war also eher ein Nebenprodukt aus Materialmangel, wurde aber schnell zu einem der typischen Markenzeichen des Klassikers. Als Motor wurde einer der originalen Rover Motoren genommen, der auch in den damals serienmäßig hergestellten Pkws der Rover-Serie verwendet wurde. Der erste Rover für die Landwirtschaft wurde auf der Amsterdam Motor Show der breiten Öffentlichkeit vorgestellt und seine Verkaufszahlen ab diesem Datum retteten das Unternehmen aus einer ernsten Finanzkrise.
Technisch sind die Fahrzeuge ständig weiterentwickelt worden, sie haben aber ihren typischen Look weitgehend behalten: ohne runde Ecken, mit kleinen, runden Frontscheinwerfern und dem von den Radkästen abgesetzten Kühlergrill. Den Rover gibt es auch als Luxusmodell und als Sportwagen, dieser wurde 1997 unter der damaligen BMW-Führung gebaut.
Der Ursprung des Land Rovers liegt jedoch ausschließlich in der zivilen Nutzung, aber es stellte sich auch die militärische Effizienz bald heraus und der robuste Allrounder verdrängte den bis dahin üblichen Austin Champ als Fahrzeug bei den britischen Streitkräften. Außerdem war er günstiger in der Herstellung: Er kostete nur die Hälfte. Auch in Korea bewährte sich das widerstandsfähige Fahrzeug schnell. Nach 1956 entwickelte Rover ein spezifisches Militärfahrzeug, das besonders leicht und wendig war. Diese Ausführung gab es zivil nicht zu kaufen. Fast die Hälfte aller produzierten Fahrzeuge ging an das Militär oder behördliche Einrichtungen.


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