Reifen verkaufen kann man einfach über das Internet
Autofahrer, die ihre gebrauchten Reifen möglichst lukrativ verkaufen wollen, sollten ... mehr

Gebrauchte Fahrzeuge werden genauso oft auch versteigert. In Internetauktionshäusern kann man Autos anbieten und ersteigern. Hier hat der Verkäufer die Möglichkeit einen Mindestbetrag anzugeben, man muss also keine Angst haben, dass der Wagen am Ende weit unter Wert verkauft wird. Möchte man ein Auto nicht er- oder versteigern, kann man sich auf Fahrzeugmärkten umsehen, die es sowohl im Internet, als auch in bestimmten Abständen an bekannten Orten gibt. Wann solche Fahrzeugmärkte stattfinden, erfährt man meist über die entsprechenden Zeitschriften oder über Aushänge. Der Vorteil hierbei ist, dass man das ausgesuchte Fahrzeug direkt vor Ort auf Herz und Nieren prüfen kann. Kennt man sich mit Fahrzeugen nicht so gut aus, sollte man unbedingt jemanden mitbringen, der sich auskennt. Für einen Laien sind technische Fehler nur schwer zu identifizieren.
Wenn es an die Preisverhandlung geht, sollte man sich auf keinen Fall drängen lassen und berücksichtigen, dass ein Neuwagen sehr schnell an Wert verliert. Der Wertverlust in den ersten drei Jahren beträgt durchschnittlich die Hälfte. Bei vereinzelten Modellen, beispielsweise dem Ford Focus, ist der Verlust noch höher. Ein Ford Fiesta lag 2008 bei einem Neupreis ab 11.250 €. 2011, nur drei Jahre später, hätte er nur noch einen Wert von etwa 5.600 €. In den meisten Fällen bekommt man diesen Preis als Verkäufer aber nicht mehr. Der Durchschnittspreis für einen drei Jahre alten Fiesta ohne Sonderausstattung lag Anfang 2011 bei rund 4.500 €. Übt der Verkäufer also zuviel Druck aus oder erscheint unseriös, ist Vorsicht geboten.
Ob auf Fahrzeugmärkten im Web, direkt vor Ort oder bei Kleinanzeigen: Man sollte das Fahrzeug so genau wie möglich beschreiben. Neben der genauen Modellbezeichnung spielen das Baujahr, der Kilometerstand, die Bereifung und die TÜV-Abnahme eine Rolle. Verfügt das Auto über Sonderausstattungen wie Klimaanlage, Freisprechanlage oder eine besondere Musikanlage, sollte dies ebenfalls angegeben werden. Das alles sind wichtige Details, die den Preis heben oder senken können. Hat man sich für ein Fahrzeug entschieden, kann man dies vor dem Kauf zur Kontrolle in die Werkstatt bringen. Das kostet zwar ein wenig, garantiert aber, dass man ein Auto kauft, das in Ordnung ist. Kauft man den Gebrauchten von einer Firma, ist man auf der sicheren Seite: Sie müssen mindestens ein Jahr Gewährleistung auf das Fahrzeug geben.
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