Die richtige Wohnwagen Versicherung
Wer eine Wohnwagen Versicherung abschließt, sollte daran denken, dass er sowohl eine ... mehr

Wer sich viel und längerfristig im Ausland aufgehalten hat, stellt bei seiner Rückkehr immer wieder mit Erstaunen feste, wie sehr die Deutschen auf ihr Fahrzeug fixiert sind. Nicht nur, dass es ein Prestigeobjekt ist, es wird manchmal besser gehegt und gepflegt als die eigenen Kinder. Samstags finden sich vor den Waschanlagen kilometerlange Schlangen, da werden Wertezeiten bis zu zwei Stunden in Kauf genommen, hinterher wird das Auto poliert, gesaugt und „Wochenendfein“ gemacht. So mancher ist schon mit der Pinzette in der Hand gesehen worden, um auch ja den letzten Krümel noch aus der hintersten Ecke zu bekommen. Aber nicht nur das, samstags sollte man auch den Zubehörhandel meiden, Papi braucht einen Kindersitz für den Nachwuchs und der Autobastler einen Luftfilter – auch hier sind die Warteschlangen immens. Die Hobbytuner, häufige Dauerkunden beim Autoteile Händler, suchen nach einem neuen, verchromten Endtopf für die Auspuffanlage, bestellen ganz spezielle Felgen, erkundigen sich nach den neuesten Trends und plaudern mit Gleichgesinnten – ein Paradies, nur nicht für denjenigen, der nur eben schnell ein Ersatzteil braucht.
Viele Ausländer stehen solchem Verhalten verständnislos gegenüber. In den meisten anderen Ländern ist das Auto ein Gebrauchsgegenstand, der von A nach B fahren muss, ohne besonders Probleme zu machen. In Frankreich ist es beim Parken noch immer üblich, die Handbremse nicht anzuziehen und keinen Gang einzulegen, damit das Auto durch andere Fahrzeuge problemlos verschoben werden kann – wozu ist sonst die Stoßstange da, dass dabei ab und zu ein paar Beulen entstehen, wird billigend in Kauf genommen. Alleine beim Gedanken daran steht vielen Deutschen die Panik ins Gesicht geschrieben. Deutschland, Deine Autos - nicht Gebrauchsgegenstand sondern Pflegeobjekt.
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