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Autofolie anbringen – Werbung oder Schutz vor Einblick?

Eine Autofolie anbringen und damit zu werben, das ist heute nicht ungewöhnlich. Häufig sieht man Autos oder Busse, deren Fenster mit Folie gegen Einsichtnahme geschützt werden. Auch Wärme- und Blendschutz ist möglich.

autofolie anbringen
© Duncan Noakes - Fotolia.com
Die Kunststofffolie am Auto kann verschiedenen Zwecken dienen. Zum einen dient sie der Werbung und wird auf dem Blech verklebt. Es gibt aber auch Folien, die als Sichtschutz dienen und den Einblick ins Autoinnere verwehren, beispielsweise bei Bestattungsfahrzeugen, oder um Diebstähle zu vermeiden. Ein weiterer Grund kann der Schutz vor Blendung sein, oder auch der Schutz vor dem Aufheizen durch Sonneneinstrahlung. Immer muss man aber darauf achten, dass die Sicht des Fahrers nicht beeinträchtigt wird.

Das Autofolie Anbringen macht auf den ersten Blick keine Schwierigkeiten. Man muss für einen sauberen und fettfreien, also auch nicht gewachsten Untergrund sorgen. Dann zieht man die Schutzfolie ab und klebt die Autofolie faltenfrei und ohne Lufteinschlüsse auf. Dies klingt sehr einfach, ist es in der Praxis aber nicht. Da kann es sich bei einer teuren Werbefolie doch anbieten, diese vom Hersteller auch anbringen zu lassen. Dieser muss dann die Gewähr übernehmen, dass die Folie auch bei Rundungen einwandfrei passt, dass die Klebung einwandfrei ist und auch auf Dauer hält.

Auch die Werkstatt kann eine Autofolie anbringen. Diese übt oft an Neuwagen, mit denen der Händler dann wirbt. Wird das Auto von einem Stammkunden gekauft, ist dieser oft bereit, die Folie zu belassen. Schließlich bietet sie ja auch einen zusätzlichen Lackschutz.

Man kann aber auch sein Auto als Werbefläche vermieten. Dann erhält man Geld dafür, dass der Werbepartner seine Folie am Auto anbringen kann. Dies geht sogar so weit, dass Werbefirmen örtlichen Vereinen oder gemeinnützigen Einrichtungen kostenlos Autos oder Kleinbusse zur Verfügung stellen, nachdem sie zuvor bei den Firmen in der Umgebung Werbeflächen verkauft haben. Dann gibt es kaum noch ein Fleckchen Blech oder Glas, das nicht mit Autofolie beklebt worden ist.

Beim Bekleben von Fenstern mit Folie ist besondere Vorsicht geboten. Sie darf auf keinen Fall die Sicht des Fahrers behindern. Dies gilt für Blendschutzfolie ebenso wie für Wärmeschutzfolie, mit der die gesamte Heckscheibe abgedunkelt wird. Die Folie muss für den jeweiligen Zweck zugelassen sein, damit die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs nicht erlischt.

von Timo Schulz
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