Lackschäden entfernen und schützen: Sonax-Autopolitur
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Der Kühlkreislauf eines Autos sorgt dafür, dass der Motor immer eine optimale Betriebstemperatur erreicht und nicht zu heiß läuft. Dieses Kühlsystem funktioniert mittels einer Wasserpumpe, welche die Kühlflüssigkeit durch ein geschlossenes System vom Kühler zum Motor und umgekehrt leitet. Ist ein Teil des Kühlkreislaufes defekt, kann es schnell zu erheblichen Motorschäden kommen. Undichtigkeiten des Kühlers, porös gewordene Schläuche oder gerostete Schlauchschellen führen oft dazu, dass das Auto Kühlwasser verliert und der Motor nicht mehr richtig gekühlt werden kann.
Außerdem kann eine unsachgemäße Auffüllung der Kühlflüssigkeit im falschen Mischungsverhältnis oder mit den falschen Kühlmitteln zu Problemen führen. Des Weiteren kann eine undichte Zylinderkopfdichtung Kühlflüssigkeit entweichen lassen – die Folge: weißer Rauch aus dem Motorraum. Es empfiehlt sich also, regelmäßig den Stand der Kühlflüssigkeit zu überprüfen, um Schlimmeres zu verhindern. Es sollte also zuerst die eigentliche Ursache des Kühlwasserverlustes behoben und dann die Kühlflüssigkeit ausgetauscht werden. Von den Kfz-Herstellern wird ein kompletter Wechsel alle 2-4 Jahre empfohlen.

Was beim Wechseln der Kühlflüssigkeit beachtet werden sollte
Wer sich selbst das Wechseln der Kühlflüssigkeit nicht zutraut, kann dafür eine Werkstatt aufsuchen. Aufgrund der relativ geringen Materialkosten und eines Arbeitsaufwandes von circa 30 Minuten liegen die Kosten für einen Kühlwasserwechsel durch den Profi bei 40 bis maximal 100 Euro.
Wer das Kühlwasser selbst wechseln möchte, der sollte vorher alle notwendigen Materialien besorgen. Dazu gehören lediglich ein Trichter oder eine Gießkanne, das richtige Kühlmittel (zwischen 2,50 und 5,50 Euro pro Liter) sowie destilliertes Wasser (3-4 Euro für 5 Liter). Ein Blick in die Bedienungsanleitung des Fahrzeuges oder ein Besuch im Fachhandel hilft die richtigen Komponenten zu bekommen, die korrekte Menge und das optimale Mischungsverhältnis von Wasser und Frostschutz (normalerweise 1:1) in Erfahrung zu bringen.
Kühlflüssigkeit wechseln Schritt für Schritt
Nun kann man mit dem Wechsel der Kühlflüssigkeit beginnen. Dafür muss der Motor absolut erkaltet sein. Durch das Öffnen der Ablassschraube wird die alte Kühlflüssigkeit in ein Behältnis abgelassen. Besitzt das Fahrzeug keine Ablassschraube, sollte man das Handbuch oder die Betriebsanleitung des Wagens zurate ziehen. Wird hier kein Hinweis gegeben, wie man das alte Kühlmittel ablässt, können spezielle Internetforen Aufschluss geben. Beim Ablassen der Kühlflüssigkeit wird außerdem die Schraube des Ausgleichsbehälters geöffnet und abgenommen.
Ist das alte Kühlwasser abgelassen, verschließt man die Ablassschraube wieder und füllt das angemischte Kühlmittel unter Zuhilfenahme der Gießkanne oder des Trichters bis zur Markierung „MAX“ in den Ausgleichsbehälter. Dieser wird noch nicht verschlossen; dann wird der Motor gestartet und auf Betriebstemperatur gebracht. Dabei sinkt der Pegel der Kühlflüssigkeit im Ausgleichsbehälter. Bleibt der Pegel über der „MIN“-Markierung, kann der Behälter geschlossen werden und der Kühlflüssigkeitswechsel ist vollzogen. Sinkt der Pegel unter die Markierung, so muss noch etwas Flüssigkeit nachgefüllt werden.
Bei älteren Fahrzeugen (Baujahr 1990 und älter) kann es sein, dass das Kühlmittel nicht in den Ausgleichsbehälter, sondern direkt in den Kühler gegeben werden muss. Angaben dazu findet man in der Betriebsanleitung. Der Ablauf des Kühlwasserwechsels bleibt aber ansonsten gleich.
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