Lackschaden am Auto: Lackstifte schaffen Abhilfe
Autolack dient nicht nur zur optischen Verschönerung eines Fahrzeugs, in erster Linie schützt er die Karosserie vor Witterungseinflüssen und Rostbildung. In der Produktion hat sich Zwei-Komponenten-Lack bewährt.

Heute kommen in der serienmäßigen Produktion von Kraftfahrzeugen vor allem zwei Lacke zur Anwendung: Alkydharz- oder Nitro-Lacke, die an der Luft selbstständig aushärten, oder Zwei-Komponenten-Lacke, die zum Trocknen die Zugabe von Härtungsmitteln benötigen. Unterschieden wird weiterhin zwischen Lacken, die in einer Schicht oder in zwei Schichten aufgetragen werden. In der modernen Automobil-Produktion hat sich die Verwendung mehrschichtiger Lacksysteme bewährt – diese bieten Schutz gegen Kratzer, UV-Strahlung und andere äußere Einflüsse. Der Aufbau der gesamten Lackierung kann dabei in vier Schritte unterteilt werden. Zunächst wird das Karosserieblech komplett mit einer Korrosionsschutz-Grundierung überzogen. Anschließend werden kleinere Unebenheiten mit Füllmaterial ausgebessert. Dann wird die farbgebende Basis-Lackschicht aufgetragen - sie ist zumeist wasserlöslich und hinterlässt nach dem Trocknen eine matte Oberflächenstruktur. Hierauf wird abschließend der Klarlack aufgetragen, dem die eigentliche Schutzfunktion der Lackierung zu verdanken ist.
Bei professionellen Reparaturen oder der eigenständigen Ausbesserung kleinerer Lackschäden kommen Lacksubstanzen zum Einsatz, die von selbst an der Luft aushärten. Hierzu bieten die Wagenhersteller meist Lackstifte an, mit denen man eine farbgebende Schicht auf die Schadstelle aufträgt, anschließend wird gegebenenfalls ein mitgelieferter Klarlack aufgetragen.


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