Auto, Motor & Verkehr

rating
3 Bewertungen

Auto-Starthilfe bei leerer Batterie

Das Fremdstarten per Starthilfekabel ist die gängigste Form, wenn mal die Batterie alle ist. Es gibt aber auch andere Möglichkeiten.

starthilfe
© Klaus Eppele - www.fotolia.de

Vor allen Dingen im Winter kann es passieren, dass man auf dem Weg zur Arbeit in sein Auto steigt, und dieses nicht Starten kann. Eine leere Autobatterie ist in den meisten Fällen die Ursache. Gerade bei extremer Kälte, kann es zur Entladung der Batterie kommen. Auch nicht ausgeschaltete Verbraucher im Auto können ihren Teil dazu beitragen. Außenlicht, Deckenlicht und Radio stellen hier die häufigsten Fehlerquellen dar. Werden sie über Nacht nicht richtig abgestellt, können sie ein Abschwächen der Batterie verursachen. Ist man von einer solchen Situation betroffen, kann man sich auf dreierlei Art helfen.


Es besteht die Möglichkeit das Fahrzeug anzuschieben, und so den Betrieb wieder aufzunehmen. Dies ist nur bei Autos möglich die mit Benzin betrieben werden. Dieselfahrzeuge reagieren in der Regel nicht auf Anschiebversuche. Außerdem muss es sich um einen Schaltwagen handeln. Fahrzeuge mit Automatikschaltung können nicht angeschoben werden. Bei Fahrzeugen mit einem Katalysator besteht die Möglichkeit der Beschädigung des selbigen. Unverbranntes Benzin kann im Katalysator aufgefangen werden. Wird dieses gezündet kann dauerhafter Schaden entstehen.


Eine andere Alternative stellt die Starthilfe mit Hilfe eines Starthilfekabels dar. Wenn diese Variante gewählt wird, sollte man sich sicher sein, dies auch in der korrekten Art und Weise durchzuführen. Nötigenfalls ist es sinnvoll die Gebrauchsanleitung des jeweiligen Kraftfahrzeuges zu Rate zu ziehen. Identisch sein muss die Nennspannung der beiden Fahrzeuge. Empfänger- und Spenderauto sollten in diesem Punkt übereinstimmen. Alle Strom verbrauchenden Bestandteile des Empfängers sollten ausgestellt sein. Die Fahrzeuge dürfen sich nicht berühren. Vor dem Verbinden der jeweiligen Batterien mit dem Starthilfekabel, müssen die Motoren der Fahrzeuge ausgestellt sein. Nun können die Batterien mit den Kabeln verbunden werden. Das rote Kabel dient der Verbindung der beiden Pluspole. Diese werden zuerst miteinander verbunden. Im Anschluss daran wird der Minuspol der Spenderbatterie mit einem Masseteil im Motorraum des Nehmerfahrzeugs verbunden. Nicht mit dem Minuspol der Nehmerfahrzeuges. Es könnten Funken entstehen. Jetzt kann der Motor des Geberfahrzeugs gestartet werden. Danach der Motor des Autos mit der leeren Batterie. Läuft der Motor dieses Wagens wieder, kann der Spendermotor ausgeschaltet werden. Die Starthilfekabel werden nun in umgekehrter Reihenfolge wieder entfernt. Idealerweise wird das Auto mit der leeren Batterie nun etwas bewegt. Am besten auf der Autobahn, denn dies lädt die Batterie schnell wieder auf.

 
Teilen
Gestellte Fragen: 0

Fragen zum Beitrag: “Auto-Starthilfe bei leerer Batterie ”

 

Kommentare

Bisherige Kommentare: 3
Autor:

fatma [Gast]

Bewertung
rating

diese info hat mir heute morgen sehr geholfen vielen dank

Autor:

Sören [Gast]

Es kann sein, dass der Trick mit dem Anschieben nicht immer funktioniert? Mein Auto war im Hang geparkt und konnte nicht mehr gestartet werden. Also habe ich es den Berg herabrollen lassen und mehrmals versucht durch einkuppeln den Motor zu starten. Jedoch ohne Erfolg. Voran kann das liegen? Es hat vorher auch an gleicher Stelle schon mal funktioniert.

Autor:

Gast [Gast]

bei amazon gibt's starthilfen "batterie mit kabel" für unter 50 euro. habe mir das im winter gekauft und konnte so mehrmals ohne fremde hilfe starte trotz "unmotivierter" batterie.

Video zum Thema: “Auto-Starthilfe bei leerer Batterie ”

Verwandte Artikel

18.05.2011

Was leistet eine ADAC Versicherung?

Meistgelesen in dieser Rubrik

Meistgelesen
Empfehlungen