Mancher fragt sich, ob er ein Fahrtenbuch kaufen muss
Wer sein Auto geschäftlich nutzt, sollte sich ein Fahrtenbuch kaufen. Das Finanzamt verlangt einen Nachweis, wenn nicht die Ein-Prozent-Regelung in Kraft treten soll.

Viele Steuerpflichtige sind der Meinung, dass bei einem Fahrtenbuch die Tankquittungen irrelevant sind, dies ist aber nicht richtig. Die Finanzämter verlangen sie als Nachweis der angefallenen Kosten, sozusagen als Kontrollinstrument – ebenso wie die Vorlage des Terminkalenders bei einer Steuerprüfung gefordert werden kann. Je nach Finanzbeamten kommt es vor, dass dieser zusätzlich eine schriftliche Bestätigung vom Kunden über einen Besuch verlangt, gerade wenn viele fruchtlose Fahrten erfolgt sind. Wem dies alles zu aufwändig ist, der kann sich ein elektronisches Fahrtenbuch kaufen. Hier werden die Fahrten und Standortdaten per GPS ermittelt, eine Manipulation ist definitiv nicht möglich. Es müssen noch die weiteren geforderten Informationen eingegeben werden, wie Firma beziehungsweise Kunde, Gesprächspartner und Besuchszweck, die gefahrenen Kilometer sind im Gerät gespeichert.


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