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Wissenswertes und Informatives zum Fahrtenbuch-Formular

Mit einem Fahrtenbuch lässt sich einfach, sicher und schnell nachweisen, wer zu welchem Zeitpunkt und zu welchem Zweck das Fahrzeug geführt hat. Die Nutzung von Vorlagen erleichtert diese Dokumentation.

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Zum Anlage- oder Betriebsvermögen einer Firma gehört der Fuhrpark. Unter diesem Begriff wird die Summe aller zu der Firma gehörenden Fahrzeuge verstanden. Diese Fahrzeuge werden meist von verschiedenen Arbeitnehmern genutzt. In der Praxis ist es daher üblich, für jedes Fahrzeug ein Fahrtenbuch zu führen. Der Firmeninhaber ist verpflichtet zu kontrollieren, ob die Fahrer in Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis sind.

In der Zulassung ist als Halter des Firmenfahrzeuges der Firmeninhaber eingetragen. Das heißt, bei Verkehrsverstößen - beispielsweise wegen überhöhter Geschwindigkeit - erhält der Fahrzeughalter den Bußgeldbescheid. War der Firmeninhaber an diesem Tag nicht der Fahrer des Fahrzeuges, so muss er nachweisen, wer gefahren ist. Durch das Fahrtenbuch kann das einfach und schnell geschehen. Zu beachten ist auch, dass die Straßenverkehrsbehörde nach § 31 a StVZO dem Fahrzeughalter die Auflage erteilen kann, ein Fahrtenbuch zu führen. Dieser Fall kann beispielsweise eintreten, wenn bei einem Verkehrsverstoß der Fahrer nicht nachgewiesen werden kann. Verstößt der Halter gegen diese Auflage, so zahlt er ein Bußgeld und erhält einen Punkt im Verkehrszentralregister. Allein aus diesem Grund sollte für jedes Firmenfahrzeug ein separates Fahrtenbuch geführt werden.

Wird ein Firmenfahrzeug auch privat genutzt, so muss der Anteil der Privatfahrten nachgewiesen werden. Nutzt der Arbeitnehmer das ihm zur Verfügung gestellte Fahrzeug auch privat, so handelt es sich um einen geldwerten Vorteil. Dieser muss nach dem Einkommenssteuergesetz versteuert werden. Hier greift die Einprozentregelung. Die Privatfahrten mit einem Firmenfahrzeug stellen für den Unternehmer Privatentnahmen dar. Das heißt, wird kein Fahrtenbuch geführt, wird nach der Einprozentregelung versteuert. Hierbei werden pauschal 12% (1% pro Monat) vom Anschaffungspreis des Fahrzeuges als private Nutzung im Jahr versteuert. Spätestens bei der Ermittlung der Steuer wird deutlich, dass es allein aus steuerlichen Aspekten sinnvoll ist, ein Fahrtenbuch zu führen. Durch den genauen Nachweis der Privatfahrten lässt sich die private Nutzung genau ermitteln.

Ein Fahrtenbuch ist einfach aufgebaut. Wesentliche Inhalte sind das Datum, das Fahrziel, der Beginn und das Ende der Fahrt, die Fahrzeit, der alte und neue Kilometerstand, die gefahrenen Kilometer, der Grund der Fahrt und der Fahrer. Optional können auch laufende Kosten wie zum Beispiel Benzin, Öl, Wartung oder Reparatur mit erfasst werden. Im Handel sind verschiedene Varianten erhältlich. Es besteht auch die Möglichkeit, diese Fahrtenbücher mithilfe eines Tabellenkalkulationsprogramms selbst zu gestalten oder entsprechende Mustervorlagen zu nutzen. Wenn selbst erstellte Tabellen genutzt werden, ist es sicherer, mit dem Steuerberater oder dem Finanzamt abzuklären, ob diese als Nachweis anerkannt werden. Die Finanzämter sind nicht verpflichtet, diese sogenannten elektronischen Fahrtenbücher anzuerkennen. Ebenfalls zu beachten ist, dass die Angaben wahrheitsgemäß, in chronologischer Reihenfolge und zeitnah erfolgen.

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