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Motorrad Helme s chützen den Kopf bei einem Unfall!

Motorradfahrer vergessen manchmal, dass sie auf einem Motorrad weniger Schutz als in einem Kfz haben. Motorrad Helme , die es in vielen Ausführungen gibt, können den Kopf, insbesondere das Gesicht und das Kinn, schützen.

Motorrad Helme werden in der Umgangssprache Sturzhelm und im Amtsdeutsch Schutzhelm genannt. Sie sind Bestandteil der Ausrüstung zum Schutz eines jeden Motorradfahrers und sollen insbesondere vor Verletzungen am Kopf schützen.

Die besondere Verletzungsgefahr der Motorradfahrer ergibt sich aus einer Reihe von Ursachen: Im Gegensatz zu Autofahrern sind Motorradfahrer leichter zu verletzen, da sie nicht durch den Innenraum eines Kfz Schutz finden. Sie haben keine Knautschzone. Ist der Straßenbelag durch Regen und Schnee rutschig geworden, hat ein Motorrad zudem meist sehr viel weniger Bodenhaftung und bremst schlechter als ein Auto. Viele unterschätzen auch die Geschwindigkeit von Motorrädern und die Fahrer selbst vergessen allzu oft, dass Ausweichmanöver ab einer gewissen Geschwindigkeit nur schwer möglich sind. Häufig kommt es zudem zu Unfällen, weil Motorradfahrer einen noch größeren toten Winkel als Autofahrer haben. Sie können Fahrzeuge, die von hinten kommen, nur schwer sehen. Dies sind nur einige Gründe, warum es für Motorradfahrer so wichtig ist, einen Motorradhelm zu tragen.

In der Mehrheit aller Länder ist es inzwischen zur Pflicht geworden, einen Motorradhelm zu tragen. In Deutschland ist diese Regelung 1976 gesetzlich verankert worden. Aber nicht nur in Deutschland, auch in weiten Teilen Europas ist man sich außerdem darüber einig, dass auch beim Fahren eines Mopeds oder Mofas ein solcher Helm Vorschrift ist. Seit 1980 wird das Fahren ohne Motorradhelm mit einem Verwarnungsgeld bestraft.

Es gibt verschiedene Arten, wie Motorrad Helme konstruiert sein können: Integralhelme, die auch Vollvisierhelme genannt werden, weisen eine feste Kinnpartie auf. Sie schützen am Besten! Solche Helme, bei denen der Abschnitt am Kinn hochklappbar ist, heißen Klapphelme. Besonders gerne werden diese Motorradhelme von Brillenträgern getragen, weil sich so der Helm, trotz Brille, sehr leicht abnehmen lässt. Bezogen auf die Sicherheit ist man sich nicht ganz einig, ob Klapphelme mit Integralhelmen gleichzusetzen oder ob diese etwas weniger sicher sind. Motocross-Helme haben in der Regel kein Visier, aber eine feste Kinnpartie. Jethelme haben ein Visier, das tief in das Gesicht gezogen werden kann, weisen aber keinen Schutz um das Kinn herum auf. Außerdem gibt es noch die sogenannten Braincaps, die Halbschalenhelme sind. Motocross-Helme und Braincaps sind weniger empfehlenswert, da sie nach Expertenmeinung im Falle eines Unfalls Gesicht und Kinn gar nicht schützen.

von Heiko Bauer
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