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Familienplanung mit Fruchtbarkeitskalender

Einen Fruchtbarkeitskalender zu führen kann bei der Familienplanung behilflich sein – sowohl wenn man sich nach Nachwuchs sehnt als auch in Verhütungsfragen.

Der Zyklus einer Frau ist eine wichtige Angelegenheit im Leben jeder erwachsenen Frau. Es spielt keine Rolle, ob verhütet werden soll oder ob man die Zeugung seines Wunschkindes plant – die fruchtbaren Tage sollten schon bekannt sein und lassen sich auch recht einfach errechnen.

Der Zyklus einer Frau beginnt am 1. Tag der Periode und dauert er 28 Tage bis zum Einsetzen der nächsten Periode, so findet der Eisprung – also die Zeit, in der die Frau fruchtbar ist und schwanger werden kann – am 14. Tag des Zyklus statt. Allerdings hat nicht jede Frau den gleichen Zyklus.

Manche Frauen haben einen Zyklus von 28 Tagen, andere von 24 Tagen, wieder andere haben einen mehr als dreißigtägigen Zyklus. Um die fruchtbaren Tage bestimmen zu können, müssen über mehrere Monate genaue Aufzeichnungen zum Zyklusverlauf gemacht werden. Es genügt hierfür, die Tage der Periode einzutragen.

Mit dem 1. Tag der Periode beginnt der Zyklus und er endet mit dem letzten Tag vor der nächsten Periode, also in einem übersichtlichen Kalender recht leicht zu erkennen und nachvollziehbar. Der Eisprung findet grundsätzlich in der Mitte des weiblichen Zyklus statt. Zu den fruchtbaren Tagen werden allerdings auch vier Tage vor dem Eisprung und ein Tag nach dem Eisprung gerechnet. Man geht also von insgesamt sechs fruchtbaren Tagen im Monat aus.

Nun stellt sich natürlich die Frage, warum man einen Fruchtbarkeitskalender führen sollte? Zu Verhütungszwecken sollte ein solcher nur zusätzlich eingesetzt werden. Eine zuverlässige Verhütungsmethode ist das Führen eines solchen Kalenders mit Sicherheit nicht.

Frauen, die ihre fruchtbaren Tage im Monat kennen, fühlen sich, falls sie kein Kind wünschen, jedoch meist an den nicht fruchtbaren Tagen im Monat wesentlich sicherer im Ausleben ihrer Sexualität. Aber viele Paare, die sich ein Kind wünschen, nutzen gerne einen Fruchtbarkeitskalender, um sicher die fruchtbaren Tage zu kennen.

Der Wunsch nach einem Kind kann zu einer großen Belastung für eine Partnerschaft werden, wenn man die fruchtbaren Tage nicht kennt. Ein stets beobachtetes Phänomen ist es bei Kinderwunsch häufig, dass es in der Sexualität fast nur noch um die Zeugung des ersehnten Kindes geht und sich Enttäuschung einstellt, wenn es wieder einmal nicht geklappt hat - in solchen Fällen sollte man der Partnerschaft zuliebe die fruchtbaren Tage kennen.

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