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Kinderwunsch unerfüllt: Möglichkeiten zur Befruchtung

Paare, die auf natürlichem Wege nicht zur Erfüllung ihres Kinderwunsches kommen, haben die Möglichkeit, auf eine künstliche Befruchtung zurückzugreifen. Hier gibt es verschiedene Methoden.

kinderwunsch unerfüllt
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Etwa 25 Prozent der Paare in Deutschland leben mit einem unerfüllten Kinderwunsch. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Neben einer hormonellen Störung oder einer Erkrankung der Organe besteht auch die Möglichkeit einer Sterilität bei den Partnern. Von dieser wird dann gesprochen, wenn Paare mit Kinderwunsch über zwei Jahre regelmäßigen Geschlechtsverkehr von mindestens zweimal pro Woche haben und sich keine Schwangerschaft eingestellt hat. Statistisch gesehen liegen die Gründe für eine fehlende Fruchtbarkeit zu je einem Drittel bei dem Mann, der Frau oder auch bei beiden Partnern.

Klappt es auf dem natürlichen Weg nicht mit dem Wunschkind, so gibt es medizinische Möglichkeiten. Eine Hormontherapie kann helfen, wenn die Kinderlosigkeit durch ein Ungleichgewicht im Hormonhaushalt, einer Störung der Eireifung oder eine Gelbkörperschwäche bedingt ist. Bei der Insemination werden die Samenzellen des Mannes direkt in die Gebärmutter der Frau übertragen. Diese Methode wird angewendet, wenn im Ejakulat des Mannes nicht ausreichend oder zu langsame Spermien nachgewiesen wurden. Vor der Insemination wird das Ejakulat noch gereinigt und aufbereitet.

Die wohl bekannteste Methode der künstlichen Befruchtung ist die In-vitro-Fertilisation. Zwischen 60.000 und 100.000 werden jährlich durchgeführt. Die Krankenkassen übernehmen die Hälfte der Kosten, wenn das kinderlose Paar verheiratet ist. Allerdings gilt das nur bei den ersten drei Versuchen. Zudem gibt es eine Altersgrenze. Ist die Frau über 40 Jahre oder der Mann über 50 Jahre, tragen die Krankenkassen keine Kosten. Bei der In-vitro-Fertilisation wird die Eizelle in einem Reagenzglas durch den Samen befruchtet und anschließend in die Gebärmutter eingesetzt. In Deutschland dürfen bei einer Fertilisation höchstens drei befruchtete Eizellen eingesetzt werden. Das Risiko für eine Mehrlingsgeburt liegt bei dieser Methode bei fünf Prozent.

Die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft variiert bei den verschiedenen Methoden. Bei einer Insemination liegt sie bei etwa 20 Prozent, eine In-vitro-Fertilisation führt in 15 bis 30 Prozent zu dem gewünschten Erfolg.

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