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Mädchen oder Junge? Das Geschlecht des Babys ist kein Zufall, sondern Ergebnis von Sexing.
Wer oben liegt bestimmt das Geschlecht. So lautet ein altes Hausmittel. Der Witz ist: Dieser Grundsatz ist gar nicht so falsch. Da weibliche Spermien länger überleben, haben männlichen Spermien mehr Chancen, wenn der Weg zur Eizelle kürzer ist. Das Hausmittelchen unserer Großmütter hatte also durchaus ein Quentchen wissenschaftliche Wahrheit für sich.
Sexing kommt bei jungen Paaren immer mehr in Mode. Mädchen oder Junge? Sie möchten das Geschlecht des Babys nicht dem Zufall überlassen.
Bei der unterschiedlichen Geschwindigkeit männlicher und weiblicher Eizellen setzt auch das wissenschaftliche Sexing an. Das Ejakulat wird dem Mann entnommen und dann in eine Zentrifuge gegeben. Nach dem zentrifugalen Behandlung setzen sich die männlichen von den weiblichen Spermien ab. Nun kann die Insemination beginnen.
Manches Paar wählt Sexing, weil es das Geschlecht des Babys selbst bestimmen will. Mädchen oder Junge? Manche Paare haben da schon sehr genaue Vorstellungen.
Natürlich gibt es Leute, die meinen, Sexing sei unromantisch, oder, man solle der Natur nicht ins Handwerk pfuschen. Mann muß allerdings sehen, daß Sexing so alt ist wie die Menschheit. Nur die Art und Weise, mit der junge Paare das Geschlecht ihres Babys bestimmen wollen, hat sich über die Jahrtausende gerändert.
Schon die alten Ägypter betrieben Sexing, selbst wenn es den Begriff damals noch nicht gab. Sie opferten Isis oder Osiris, je nachdem, ob sie lieber einen Mädchen oder einen Jungen haben wollten, wenn ein Baby kam.
Die Römer, wie immer nicht sehr einfallsreich, übernahmen den ägyptischen Brauch. Junge Paare opferten Venus, wenn sie ein kleines Mädchen haben wollten und Mars, wenn ein Junge bevorzugt wurde. Der christliche Glaube lehnt Sexing ab. Er legt das Geschlecht des Babys allein in die Hand Gottes. Allerdings werden Sie wohl nicht von Pabst exkommuniziert, wenn Sie etwas nachhelfen und eine der Spezialkliniken in aller Welt, wie man sie im Internet findet, aufsuchen, um das Geschlecht Ihres Babys zu beeinflussen.
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