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Bei der Entstehung von Beton trägt das Zusammenwirken von Zement und Wasser entscheidend zum guten Ergebnis bei. Er hat eine Reihe von Eigenschaften, die seine vielseitige Verwendbarkeit ermöglichen, die wichtigste hierbei ist seine Druckfestigkeit, nach der die Güteklassen im Bereich Beton eingestuft werden. Beherrscht man die Technologie, kann der Beton beliebig auf die verschiedensten Eigenschaften gebracht werden. Entsprechend der beiden Zustände während seiner Entstehung wird der Beton in unterschiedliche Arten unterteilt.
Aus der Art der Verarbeitung und Verdichtung ergeben sich die diversen Bezeichnungen den Beton betreffend. Ortbeton zum Beispiel wird an der Baustelle zubereitet und in die jeweilige Schalung eingebracht, wogegen Transportbeton von einer Fabrik in Liefermischern als Frischbeton befördert wird. Auf die Festigkeit von Beton hat die Güte und Menge des Zements, die Zusammensetzung der Zuschlagsstoffe, der Wassergehalt, die Verdichtung sowie die Temperatur großen Einfluss. Beton hat eine geringe Biegezugfestigkeit, dafür aber eine hohe Druckelastizität.
Da in jeder Baukonstruktion sowohl Zug- als auch Druckkräfte auftreten und Beton selbst lediglich eine sehr geringe Zugfestigkeit besitzt, gibt man ihm Drähte aus Stahl zu. Diese Drähte nehmen allein den Zug auf, während der Beton ebenfalls allein den Druck aufnimmt. Diese Überlegungen führten zum Stahlbeton, der sich dadurch auszeichnet, dass ein Stahlbetonbauteil alle Arten von auftretenden Kräften aufnehmen kann. Zwischen Beton und Stahl muss eine sehr gute Haftung bestehen, damit sich die Stahldrähte unter Belastung nicht gegenüber dem Beton verziehen. Eine Weiterentwicklung des Stahlbetons ist der Spannbeton. Auch diese Art stellt wieder ein Zusammenwirken von Beton und Stahl dar, wobei jedoch die Stahldrähte gespannt werden.
Die Geschichte des Betons ist interessant, denn seit Bestehen der Erde wird bereits von der Natur eine Art Beton gefertigt. Viele Gesteine sind nichts anderes, als ein verkittetes Trümmergestein, das durch Regen und Flüsse zusammengetrieben und zu anderen Gesteinen zusammengewachsen ist. Das Wasser enthält Kalk und gelöste Kieselsäure, die ähnlich dem Zement die Verkittung bewirken. Die Römer brannten bereits vor langer Zeit ihren Kalk, einen hydraulischen Löschkalk aus Puzzolanerde. Sie hatten damit eine Anfangsform des Betons zur Verfügung, den sie zum Bau von Wasserleitungen verwandten.
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