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Brunnen bohren lohnt sich auch in Ihrem Haushalt

Die immer weiter ansteigenden Brauchwasserpreise machen die Überlegung lohnenswert, darüber nachzudenken, einen Brunnen zur Wasserversorgung zu bohren.

Einen Brunnen selbst zu bohren, ist körperlich gesehen eine sehr anstrengende Arbeit. Mit zwei Personen wird man schon zwei bis drei Tage tatkräftig damit beschäftigt sein, den Brunnen bohren zu können. Jedoch wird man dafür mit einem auf lange Zeit funktionstüchtigen Brunnen belohnt und vor allem versorgt. Wird der Brunnen selbst gebohrt, lassen sich mehrere hundert Euro sparen. Allerdings ist die Herstellung eines Brunnens in Eigenregie nicht mit einer Heimwerker Werkzeugausstattung zu bewältigen.

Besonderes Werkzeug ist von Nöten, welches aber kostengünstig über den Werkzeugfachhandel ausgeliehen werden kann. Ein spezieller Brunnenbohrer mit seitlichen Aufkantungen ist sinnvoll. Weiterhin braucht man eine Kiespumpe, Auflager zum Beschweren des Brunnenfilterrohrs und dafür passende Gewichte. Als Auflager können Mauersteine, Wasserkanister oder auch helfende Personen verwendet werden. Einen Brunnen zu bohren ist nicht genehmigungspflichtig, sollte aber generell bei der unteren Wasserschutzbehörde angebracht werden, um später unangenehme Überraschungen vermeiden zu können. Dabei variiert diese Anzeigepflicht von Bundesland zu Bundesland. Die örtliche Gemeinde oder das Bauaufsichtsamt kann weitere Auskünfte über Brunnen auf dem eigenen Grundstück auf Anfrage herausgeben.

Unter all den Brunnen, die man sich in seinem Garten oder auf dem Grundstück installieren kann, gibt es verschiedene Formen. Der Bohrbrunnen ist im Allgemeinen der Langlebigste und Ergiebigste neben dem Schlag oder Rammbrunnen. Zu beachten ist dabei, dass man sich, bevor man einen Brunnen bohren möchte, außerdem erkundigen muss, bei welcher Tiefe der Grundwasserspiegel angesetzt ist. Ein Brunnen macht nichts anderes, als das Grundwasser zugänglich.

Die Vorgehensweise beim Brunnen bohren beginnt mit der Bohrung bis zur Grundwasserschicht und eventuell noch ein Stück weiter, bis der Bohrer keine Tiefe mehr erreichen kann. Dann wird das Brunnenrohr, bestehend aus Filterrohr und Vollwandrohr in das gebohrte Brunnenloch eingelassen und miteinander verschraubt. Das eingelassene Bohrrohr nun mit den Gewichten beschweren und mit Wasser befüllen, damit die Kiespumpe in Schwung kommt und sauber arbeiten kann. Nun wird an der Pumpe solange gezogen, bis das Filterrohr zwei bis drei Meter im Grundwasser steht. Ist dieser schweißtreibende Vorgang beendet, kann der verbliebene Raum um das Rohr in der Erde mit Filterkies verfüllt werden. Fertig ist der eigene Brunnen und die Brauchwasserversorgung ist günstig gesichert.

 
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von Walter Keller 27.03.2008
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Kommentare

Bisherige Kommentare: 1
Autor:

Arni [Gast]

Was kostet den überhaupt die Brunenbohrung?

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