Holzschindeln kaufen oder doch selbst anfertigen
Im Fachhandel bekommt man viele unterschiedliche Formen von Holzschindeln. Diese lassen das Dach individuell erscheinen und werden in verschiedenen Holzarten angeboten. Hier kann sich der Kunde das Gewünschte aussuchen.

Es gibt zwei verschiedene Arten von Holzschindeln. Diese sind Spalt- und Brett- bzw. Sägeschindeln. Die Art richtet sich nach der Konstruktionsweise. Die einzelnen Dachdeckungen findet man in entsprechenden Baumärkten oder man kann sie selbst herstellen. Im Fachhandel unterscheidet man die unterschiedlichen Formen. Der Käufer erhält Rund- oder sogenannte Schuppenschindeln, die besonders gearbeitet wurden und immer die gleichen Abmessungen haben. Man findet aber auch gesägte und gespaltene Schindeln, die unterschiedliche Breiten aufweisen und in ihrer Form auch naturbelassen sind.

Die Entscheidung, ob man gekaufte oder selbst gefertigte Schindeln benutzt, richtet sich nach dem Können des Dachdeckers, dem Preis und der Zeit, die einem zur Verfügung steht. Im Baumarkt kostet eine Palette Schindeln ab 44,99 Euro. Der Fachhandel bietet zwar zahlreiche Varianten der Dachdeckung an, jedoch kann es vorkommen, dass diese nicht den Vorstellungen des Hausbesitzers entsprechen. Dann ist es vorteilhafter die Schindeln selbst anzufertigen. In diesem Fall kann der Kunde die Holzart und das Aussehen bestimmen. Es erfordert jedoch mehr Zeit und Geld, um ein individuelles Dach zu konstruieren. Wer beides nicht investieren kann oder möchte, der findet im Baumarkt die unterschiedlichsten Holzschindeln.
Es werden Dachschindel in verschiedenen Holzarten angeboten. Darunter findet der Kunde Lärche, Fichte, Zeder, Buche und auch Eiche. Ist man sich über die Holzart im Klaren, dann kann man die geeignete Form auswählen. Die bereits erwähnten Rundschindeln werden entweder gespalten, gesägt oder gemessert. Letzteres bedeutet, dass die einzelnen Schindeln mit einem bestimmten Messer, dem Schindelmesser bzw. der Kletzhacke, bearbeitet wurden. Die Dachschindeln sehen sehr ähnlich aus, sodass man ein einheitliches Dach bekommt. Die Breite der einzelnen Stücke liegt zwischen 48 und 70 mm. Diese Form ist in Lärche und Fichte weit verbreitet. Eine weitere Form besitzen die sogenannten Täferschuppen-Schindeln. Diese sind ebenfalls abgerundet, jedoch in unterschiedlichen Varianten. Zum Einen bekommt man die gleiche Rundung wie bei Rundschindeln, zum Anderen gibt es aber auch gestutzte Rundungen, die etwas abgeflacht sind. Allen Schuppenschindeln ist gemein, dass sie in einem speziellen Verfahren geschnitten werden und ihre Oberfläche abgezogen wird. In der Regel werden sie aus hochwertigem Holz nach aufrecht stehenden Jahresringen geschnitten. Hierfür eignet sich auch Lärche und Fichte. Sie haben in den unterschiedlichen Größenordnungen nahezu identische Maße, was das Verlegen besonders einfach macht. Außerdem kann man sie auch schon auf Traglatten befestigt erhalten, damit sie später nur noch aufgelegt werden müssen. Weitere Varianten sind die ungleichmäßig gesägten bzw. gespaltenen Holzschindeln, die unterschiedliche Breiten haben, wodurch ein unregelmäßiges Bild entsteht.

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