Mit einem Küchenstudio mehr Glanz ins Haus bringen
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In der eher schlichten Architektur der Moderne spielen Fenster und ihre Rahmen eine eher untergeordnete Rolle. Standardisierte Exemplare verzieren unsere Wohnungen, Bürogebäude und Eigentumshäuser. Die verschiedenen Geschichtsepochen offenbaren jedoch eine ganze Reihe ganz unterschiedlicher Ausführungen und Merkmale. Ein bekanntes Beispiel dafür ist das Bogenfenster, dieses wurde besonders während der Gotik und Romantik verwendet und bietet nicht nur augenscheinliche Vorteile. Bei der damaligen Mauertechnik war es nämlich nötig, echte Bögen über einer Öffnung zu implementieren, um die Last der darüber liegenden Wand zu tragen. Neben dem einfachen Rundbogen verwendete man auch Spitzbögen, Korbbögen, Segmentbögen sowie elliptische Bögen.

Etwas später, zur Renaissance, entwickelten Architekten das Prinzip des sogenannten Steinkreuzfensters. Damit wurde dem Objekt mehr Stabilität durch jeweils einen waagerechten und einen senkrechten Stab, vorwiegend als Stein, verliehen. Ähnliche Designs finden sich auch heute noch an vielen Profanbauten. Allerdings handelt es sich dabei zumeist um Fensterrahmen aus Holz oder Kunststoff.
Statt der heute üblichen Verglasung von Fenstern, benutzten die Menschen vor Jahrhunderten noch Stoffe, die keineswegs so transparent waren. Die einzigen Möglichkeiten, um Licht auch durch ein geschlossenes Fenster zu lassen, bestanden meist nur aus gegerbter Haut, Pergament oder Leinenstoff. Erst seit der Industrialisierung ist schließlich die Herstellung großflächiger Glasfenster möglich. Zuvor galt es, kleinere Flächen genau anzuordnen, um das Fenster zu füllen. Künstler ließen es sich dabei natürlich nicht nehmen, das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden. Zahlreiche eindrucksvolle Mosaikmuster und Bilder schmücken Kirchen und Prunkbauten in ganz Europa. Besonders farbiges Glas wurde mit Vorliebe bei den Ausgestaltungen verwendet.
Fenster sind nicht nur optisch von Bedeutung und sorgen heutzutage nicht nur für die Beleuchtung von Innenräumen. Mittlerweile müssen sie je nach Einsatzort auch Eigenschaften aufweisen, die beispielsweise speziell darauf ausgelegt sind, vor Wärme, starkem Wind oder Schall zu schützen. Auch hinsichtlich der Energiekosten steigen die Anforderungen an ihre Dämmung. Oftmals werden so sogar Scheibenzwischenräume mit speziellen Gasen gefüllt.
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Kommentare
Freya [Gast]
nee echt super der text hat sehr für meine hausaufgabe geholfen :) dankeschön