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Schnelle Hilfe mit dem Rohrreinigungsschlauch

Der Rohrreinigungsschlauch leistet nützliche Dienste bei der Prävention gegen Verstopfungen und auch bei deren schneller und effizienter Beseitigung.

Wenn man einen Rohrreinigungsschlauch zum Einsatz bringen möchte, muss man zuerst einmal einen Hochdruckreiniger besitzen. Hat man ein solches Gerät nicht, kann man es sich in vielen Baumärkten für kleines Geld ausleihen. Das ist allemal preiswerter, als sich sofort einen Fachhandwerker ins Haus zu holen. Der Reinigungsschlauch wird am Hochdruckreiniger an der Stelle angeschlossen, an der normalerweise der so genannte Waschlanzenschlauch sitzt.

Vom Prinzip her handelt es sich beim Rohrreinigungsschlauch um einen Hochdruckschlauch, der an einem Ende eine Kupplung für die Verbindung mit dem Hochdruckreiniger und am anderen Ende spezielle Düsen besitzt. Der Strahl einer Düse ist immer nach vorn gerichtet. Dieser dient dazu, den vor der Schlauchspitze sitzenden Schmutz zu lösen. Wer jetzt auf die Idee kommt und einwendet, dass der Schlauch ja dann zurückrutschen und nicht mit Kraft auf den Schmutz zielen könnte, der hat vom physikalischen Prinzip her Recht, aber nicht an die Kreativität der Entwickler vom Rohrreinigungsschlauch gedacht. Die waren nämlich so schlau und haben an der Schlauchspitze gleich mehrere Düsen angebracht, deren Wasserstrahl nach hinten gerichtet ist. Sie werden in der Fachsprache als Zugdüsen bezeichnet und sorgen für den entsprechenden Vortrieb des Schlauchs innerhalb eines Rohrsystems.

Der Rohrreinigungsschlauch kann nicht nur in geraden Rohren mit einem Durchmesser zwischen vier und zwölf Zentimetern eingesetzt werden. Die Flexibilität des Schlauchs in Verbindung mit den leistungsstarken Zugdüsen sorgt dafür, dass der Schlauch sich auch selbsttätig um Kurven ziehen kann. Andererseits besitzt der Spülschlauch aufgrund des in ihm vorherrschenden Drucks so viel Festigkeit, dass man mit der Hand immer ein wenig nachhelfen und dirigieren kann.

Ein guter Rohrreinigungsschlauch kann durchaus mehr als hundert Euro kosten. Wer über diesen Preis schimpft, der sollte sich einmal vor Augen halten, was er für den Einsatz eines Klempners zahlen müsste. Der reinigt für das gleiche Geld nur einmal, den Spülschlauch dagegen kann man immer wieder verwenden. Der Spülschlauch ist eine gute Alternative zur Spirale, die das Rohr rein mechanisch öffnet und dabei oftmals für Schäden in Rohrsystemen aus Kunststoff sorgt. Darüber hinaus ist sie meistens nur in der Lage, ein kleines Loch als Durchfluss zu bohren. Diese einmal entstandene Engstelle wird sich immer wieder sehr schnell zusetzen.

von Lars Dietzen
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