Wohnzimmer - Unser tägliches Leben in gemütlicher Atmosphäre
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Strom ist heute nicht günstig. Im Gegenteil er ist teuer. Der Preis für die Kilowattstunde steigt von Jahr zu Jahr. Fragt man die Stromkonzerne nach den Gründen, so werden die gestiegenen Einkaufspreise genannt. Dabei sollte doch alles billiger werden nach der Öffnung der Strommärkte. Mehr Wettbewerb sollte für mehr Konkurrenz und damit für mehr Preisdruck sorgen. Das Gegenteil war der Fall. Allerdings behaupten einige, der Strom wäre noch teurer, wenn es keinen Wettbewerb gäbe. In dieses Horn stoßen auch die Energieversorgungsunternehmen. Denn die belegen glaubhaft durch Offenlegung ihrer Einkaufskonditionen, dass sie zur Zeit noch nicht einmal in der Lage sind, die gestiegenen Kosten auf den Strommärkten an die Kunden weiter zu geben.
Wo gibt es nun also den günstigen Strom? Nun der billigste Strom ist immer noch der, der erst gar nicht verbraucht wird. Das hilft aber auch nicht wirklich weiter. Denn wer will schon nachts beim Kerzenschein lesen. Das ist zwar romantisch aber bestimmt nicht gut für die Augen. Aber wie wäre es denn mit Energiesparlampen. Die kosten zwar etwas mehr in der Anschaffung, rechnen sich aber nach einer bestimmten Zeit. Oder prüfen sie sich doch einmal selbst. Wie oft läuft bei ihnen der Fernseher oder das Radio die ganze Nacht hindurch, nur weil sie eingeschlafen sind oder schlichtweg zu bequem waren, die Geräte auszuschalten.
Das gilt natürlich auch für das Licht. Hier gibt es aber auch Möglichkeiten, die sparen helfen. Wie wäre es mit einer Zeitschaltuhr zur Steuerung der Beleuchtung. Die meisten modernen Radio- und Fernsehgeräte verfügen heute übrigens auch über einen Timer, mit dem sie sich im Sleepmodus alleine ausschalten. Manche Zeitgenossen lassen auch den Computer tagelang durchlaufen. Das Netzteil zieht dann auch ganz ordentlich Strom. Hier hilft letztlich nur das Ausschalten. Denn das ist billiger als das Weiterlaufen.
Günstigen Strom gibt es natürlich auch dann, wenn man in der Lage ist, ihn selbst zu erzeugen. Also her mit dem Ergometer. Jeden Abend muss ein anderes Familienmitglied strampeln, damit er Fernseher mit Strom versorgt wird? Nein, ganz so einfach geht es nicht. Aber es ist durchaus möglich, Solarenergie oder Erdwärme und sogar die Windenergie zur persönlichen Stromerzeugung zu nutzen. Dieser billige Strom kommt übrigens die Versorgungsunternehmen teuer zu stehen. Sie sind nämlich nicht nur zur Abnahme verpflichtet, sondern müssen auch noch einen höheren Preis zahlen.
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