Permanente Haarglättung - Der Kampf gegen die Locken
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Das Körpergewicht ist – glaubt man den ganz schlanken Damen und Herren – immer eine Sache der Disziplin. Aber stimmt das? Das würde ja bedeuten, dass jeder, der ein paar Pfunde zu viel hat, keine Disziplin hat. Meist liegen hier einfach nur gravierende Fehler in der Ernährung vor und oft kommt zu wenig Bewegung als weiterer Faktor hinzu.
Eine gesunde Ernährung bedeutet vor allem regelmäßiges Essen. Ernährungsberater gehen hier von drei Mahlzeiten pro Tag aus und geben einen Spielraum für zwei kleine Zwischenmahlzeiten. Diese Zwischenmahlzeiten sollten jedoch aus Obst oder einem Joghurt bestehen und keinesfalls aus einem Schokoriegel.
Ganz grundsätzlich sollte man in seiner Ernährung auf Ausgewogenheit achten: viel frisches Obst und Gemüse, drei bis vier Mal pro Woche Fleisch, Fisch oder Geflügel. Vollkornprodukte statt Teigwaren aus weißem Mehl und möglichst wenig Zucker. Die Zeiten für die Mahlzeiten sollten wenigstens einigermaßen Regelmäßigkeit aufweisen. Ein reichhaltiges Frühstück, eine warme Mahlzeit am Mittag und am Abend am besten nur noch eine Kleinigkeit: ein belegtes Brot oder einen Salat.
Auch ausreichend Bewegung ist wichtig. Wer fast nur in sitzender Position arbeitet, muss für Ausgleich sorgen, nicht nur des Gewichtes wegen, sondern auch für den Kreislauf und den Muskelaufbau. Normalerweise sollten sich nach einer Umstellung der Ernährung nach diesem Muster wenige Wochen später erste Erfolge zeigen.
Wer allerdings den Eindruck hat, nicht satt zu werden, bei den einzelnen Mahlzeiten zu viel zu essen und meint, aus diesem Grund nicht abzunehmen, könnte Appetitzügler einsetzen. Diese sind in der Apotheke rezeptfrei erhältlich. Sie vermitteln ein Sättigungsgefühl und automatisch isst man weniger.
Ein Appetitzügler sollten jedoch nicht über einen zu langen Zeitraum eingenommen werden, denn immerhin handelt es sich um ein Medikament. Eine längere Einnahme ist auch nicht sinnvoll. Nach zwei bis drei Wochen weniger essen verkleinert sich der Magen – dieser passt sich nämlich der üblichen Nahrungsmenge an. Mit kleinerem Magen ist man selbstverständlich schneller satt und isst automatisch weniger als vorher.
Langfristig gesehen ist der Appetitzügler bei Menschen mit großem Hunger ganz sicher eine wertvolle Unterstützung, sofern er nicht länger als zwei bis drei Wochen eingenommen wird.
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