Problemzone Bauch: Gefahr für die Gesundheit
Mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung leidet unter Übergewicht. Das kann zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Besonders gefährdet sind Menschen, bei denen sich die Fettpolster in der Bauchregion gebildet haben.

Erhöhtes Krankheitsrisiko
Etwa 84 % der Männer, die an Diabetes erkrankten, hatten einen Bauchumfang, der größer als 94 cm war. Nachweislich steigt ebenso das Risiko einer Krebserkrankung. Weiterhin zeigen erste Untersuchungen, dass mit dem wachsenden Bauchumfang auch die Gefahr besteht, im Alter an Alzheimer zu erkranken.
Problemzone Bauch: Nicht nur ein ästhetisches Problem
All diese Punkte sprechen dafür, dass der Bauch nicht nur eine ästhetische, sondern auch gesundheitliche Problemzone ist. Daher sollten sowohl Männer als auch Frauen gerade diesem Fettpolster mehr Aufmerksamkeit schenken. Spätestens, wenn der Umfang bei einer Frau über 88 cm und bei einem Mann über 102 cm liegt, sollte der Gesundheit zuliebe über eine Umstellung der Ernährung und Lebensweise nachgedacht werden.
Umstellung der Ernährung
Eine gesunde Ernährung ist reich an Vitaminen, Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen. Wichtig ist hierbei das Verhältnis. Ein kleiner Wegweiser ist die sogenannte Ernährungspyramide. Danach gehören Brot, Getreideprodukte, Gemüse und Obst täglich auf den Speiseplan. Fette, Öle und Süßigkeiten sollten nur sehr sparsam verwendet werden.
Dauerhafte Gewichtsreduktion
Bei einer dauerhaften Gewichtsreduktion spielt auch die Anzahl der täglich aufgenommenen Kalorien eine wesentliche Rolle. Generell gilt, dass nur so viele aufgenommen werden, wie der Körper auch verbraucht. Allerdings ist dieser Verbrauch u. a. abhängig vom Geschlecht, Alter und der Tätigkeit. Während bei Frauen der Richtwert bei etwa 1.700 kcal liegt, sind es bei Männern etwa 2.200 kcal täglich.
Werden über einen Zeitraum von etwa 10 Tagen 200 kcal täglich eingespart, dann reduziert sich das Gewicht um etwa 500 g. Allerdings ist hierbei zu beachten, dass die tägliche Zufuhr von etwa 1.200 kcal nicht unterschritten werden sollte. In der Folge könnten Mangelerscheinungen den Gesundheitszustand beeinträchtigen.
Mit Sport gegen die Problemzone Bauch
Ein weiterer wesentlicher Faktor bei der effektiven Gewichtsreduktion ist Bewegung. Ausdauersportarten wie Schwimmen, Jogging oder Skating sind wahre Kalorienkiller. Außerdem wird durch diese Aktivitäten das Kreislaufsystem gestärkt und die Gefäße werden besser durchblutet.
Die Polster der Problemzone können zusätzlich mit effektiven Übungen zum Aufbau einer Muskulatur bekämpft werden. Besonders Sit-ups und Crunches sind dazu geeignet. Von Vorteil ist, dass für dieses Training kein Fitnessstudio aufgesucht werden muss. Zu Hause wird einfach eine Matte auf dem Boden ausgerollt und das Training kann starten. Werden die Übungen täglich etwa eine Viertelstunde ausgeführt, dann werden die ersten Erfolge nach kurzer Zeit sichtbar.


Kommentare