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Natürliche und verträgliche Linderung durch Arnica C30

Arnica C30 ist ein homöopathisches Präparat, dessen aus den Blüten und Blättern des Korbblütlers gewonnener Wirkstoff auch in der Schulmedizin immer häufiger eingesetzt wird.

arnica c30
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Der Zusatz C30 gibt an, in welchem Verhältnis der Wirkstoff verdünnt worden ist.C30 ist demnach dreißig Mal verdünnt worden, wobei das Verhältnis zwischen der Flüssigkeit mit dem Wirkstoff und Wasser jeweils eins zu hundert beträgt. Nach Hahnemann geht man davon aus, dass das Wasser beim Schütteln die Information aus dem Wirkstoff übernehmen kann. Begründet wird das damit, dass das Wasser aus einer geschmolzenen Schneeflocke wieder genau die gleiche Form annimmt, wenn es unter kontrollierten Bedingungen bis unter den Gefrierpunkt gekühlt wird. Das würde zwar bedeuten, dass die Wassermoleküle ein Gedächtnis besitzen müssten, doch es scheint zu funktionieren, denn in wissenschaftlichen Studien konnte der Nachweis erbracht werden, dass Arnica im Verhältnis C30 trotz des hohen Verdünnungsgrades noch eine Wirkung besitzt.

Bevorzugt wird es in der Schulmedizin bei stumpfen Traumata eingesetzt. Hier beugt es Entzündungen vor und wirkt abschwellend und beruhigend. Das macht man sich auch bei der Behandlung von Patienten mit rheumatischen Erkrankungen zunutze. Schmerzende Gelenke werden äußerlich behandelt. Von oralen Gaben sieht man in der Schulmedizin weitestgehend ab. Auch verschiedene Tees aus den Blüten der Arnica Montana wurden aus dem Sortiment der Apotheken genommen, weil das darin enthaltene Dihydrohelenanin bei zu hoher Dosierung Kreislaufprobleme verursachen kann.

In der Homöopathie wird Arnica aber durchaus auch oral empfohlen. Eines der wichtigsten Einsatzgebiete ist hier die Vermeidung von Schockreaktionen nach Unfällen. So kann die Wahrnehmungsbarriere für Schmerzen deutlich erhöht werden. Das wurde in Studien bereits nachgewiesen, auch wenn diese auf Grund der geringen Zahlen bei den Teilnehmern sehr umstritten sind.

Die Verminderung der Schmerzwahrnehmung führt in der Folge dazu, dass die Patienten langfristig weniger Schmerzmittel benötigen. Dadurch können der Magen-Darmtrakt und auch die Leber erheblich entlastet werden.

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