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Shrimps grillen bringt Abwechslung auf den Grill

Besonders im Sommer kann man bei gutem Wetter in vielen Gärten den Geruch von Holzkohle und Fleisch riechen. Denn dann steht das Grillen hoch im Kurs. Und längst kommt auch Exotisches auf den Grill.

shrimps grillen
© Boris Ryzhkov - Fotolia.com
Nicht nur, aber vor allem im Sommer steht das Grillen mit Freunden oder der Familie immer hoch im Kurs. Egal, ob im eigenen Garten, am Flussufer oder im Park. Das Wort "grillen" kommt übrigens vom lateinischen Wort "craticulum", was soviel wie "Flechtwerk" oder "kleiner Rost" bedeutet. Längst sind dabei die Zeiten vorbei, in denen nur Fleisch auf den Grill kam. Mittlerweile ist es längst gang und gäbe, auch Meeresfrüchte wie Shrimps zu grillen. Die Zubereitungsmöglichkeiten sind dabei ebenso vielfältig wie beim Fleisch, wie eine Vielzahl verschiedener Rezepte beweist. Bei einer so großen Auswahl ist dann auch garantiert, dass jeder das Richtige für seine Geschmacksnerven findet.

Wer Shrimps oder auch Garnelen grillen möchte, der kann die Meeresfrüchte entweder nur mit verschiedenen Gewürzen vorbereiten oder sie marinieren. Das Wort "marinieren" stammt aus dem Französischen und bedeutet ursprünglich "in Salzwasser eingelegt". Genutzt wurde diese Methode, um Speisen für eine lange Seereise haltbar zu machen. Wenn man sich für das Marinieren der Meeresfrüchte entscheidet, sollte man dazu unbedingt auf ungekochte Shrimps zurückgreifen, die es unter anderem in Feinkostläden gibt. Der Preis kann sehr unterschiedlich sein und für ein Kilogramm zwischen sieben und zehn Euro schwanken. Bei besonders hochwertigen Shrimps wie beispielsweise Koi Shrimps kann der Preis allerdings auch auf bis zu 40 Euro pro Kilogramm steigen. Am besten schmeckt eine pikante Soße mit Knoblauch, Paprika und Olivenöl. Aus dem Knoblauch und dem Öl wird die Marinade angerührt und die gut gewaschenen Shrimps werden über Nacht eingelegt. Vor dem Grillen müssen sie nur nach individueller Vorliebe mit Chili und/oder Paprika gewürzt werden, bevor sie auf den Grill kommen. Ein kleiner Tipp: Da die Shrimps am besten frisch vom Holzkohlegrill schmecken, sollte man sie portionsweise nacheinander grillen.

Neben der Zubereitung stellt sich beim Grillen von Shrimps allerdings noch eine andere Herausforderung dar. Anders als Koteletts oder Würstchen sind die Meeresfrüchte bedeutend kleiner, in der Regel rund zehn Zentimeter groß und können so sehr schnell durch den Grillrost fallen. Eine Möglichkeit, um dies zu verhindern, ist, die Meeresfrüchte vor dem Grillen auf Spieße zu stecken. Auf diese Weise gestaltet sich dann auch das Umdrehen der Geißelgarnelen wesentlich problemloser. Ein weiterer Trick: Die Meeresfrüchte in einer Grillschale aus Alu zubereiten. Damit Meeresfrüchte und Grillschale allerdings nicht aneinander kleben, sollte man die Grillschale vorher mit ein wenig Öl auspinseln. Auf diese Weise lassen sich die Shrimps gut aus der Schale heben.

Egal, für welche Methode man sich entscheidet, sollte man die Shrimps auf beiden Seiten kurz, aber scharf angrillen, bis sie knusprig aussehen. Dann die Meeresfrüchte sofort vom Grill nehmen, mit grobem Salz würzen und mit Weißbrot und Salaten servieren. Je nach Geschmack kann man die Shrimps auch mit diversen milden Grillsoßen als zusätzlichen Dip anbieten. Shrimps haben übrigens einen Brennwert von rund 106 kcal beziehungsweise 444 kJ. Rechnet man die entsprechende Marinade oder die Dips dazu, steigt die Kalorienzahl natürlich entsprechend. Wer es also lieber etwas kalorienärmer mag, der sollte auf Marinaden und / oder Dips verzichten oder sich nach Rezepten mit wenig Fett umsehen, die es mittlerweile in fast jedem Kochbuch gibt.

von Martin Weber
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